Mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit Elektrostaten
BenQ treVolo

Testbericht von Stefan Witzel 12. Februar 2015 Fotos: Hersteller

BenQ treVolo

Bluetooth-Lautsprecher

AptX-Standard

Elektrostaten

zwei aktive und zwei passive Basstreiber

Akku-Betrieb

USB-Eingang

Klinken-Ein- und Ausgang

Freisprechen

BenQ treVolo: Mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit Elektrostaten

Zum Jahresstart wartete BenQ mit einer Überraschung auf. Ursprünglich aus dem Display- und bei uns aus dem Heimkino-Projektoren-Bereich bekannt, starten die Taiwanesen jetzt mit ihrer neuen Produktsparte Audio. Das erste Gerät dieser neuen Kategorie ist mit treVolo, ein mobiler Bluetooth-Lautsprecher, der mit einigen Besonderheiten punkten will.

Schon beim ersten Kontakt mit dem kleinen Bluetooth-Lautsprecher machte sich Erstaunen in der Redaktion breit. Nicht nur, dass der treVolo ein rundum gelungenes Design bietet, auch die Verarbeitung zeigt keinerlei Anlass zur Kritik. Das massive Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck, die Bedientasten sind ordentlich eingefasst und bieten einen sehr guten Druckpunkt. Um den treVolo für den Transport zu rüsten, kann zudem die Mittel-/Hochtonsektion, auf die wir später noch genauer eingehen, eingeklappt werden. Im Betriebszustand wirken diese dann wie aufgeklappte Flügel - und die haben es in sich.

Mit dem treVolo geht BenQ im Gegensatz zu anderen Herstellern einen neuen Weg. Die Mittel-/Hochton-Lautsprecher sind hier keine herkömmlichen Treiber, sondern Elektrostaten. Bekannt eher aus dem audiophilen HighEnd-Bereich - Standlautsprecher mit dieser Technik können durchaus einige tausend Euro kosten - versprechen sie durch ihre fast nicht vorhandene Masse eine sehr saubere und luftige Wiedergabe der mittleren und hohen Frequenzen. Das einzige, was sie bauartbedingt nicht können (jedenfalls nicht in dieser Grüße), ist der Bassbereich. Im tiefen Tonkeller muss halt viel Luft bewegt werden. Hier setzt Benq dann zwei herkömmliche Chassis ein, die durch zwei zusätzliche Passivmembrane unterstützt werden. Diese sind im massiven Gehäuse eingebaut und strahlen nach vorne bzw. seitlich ab.

Die Signalübertragung zum treVolo erfolgt bequem und kabellos per Bluetooth, wobei auch hier der qualitativ hochwertige AptX-Standard benutzt wird, sofern Tablet oder Smartphone diesen unterstützt. So kann man seine Lieblingsmusik in CD-Qualität zum Lautsprecher schicken. Über das Tablet/Smartphone bekommt man so natürlich auch Zugriff auf tausende von Internet-Radiostationen oder Streaming-Dienste wie beispielsweise Spotify.

Neben der kabellosen Verbindung kann darüber hinaus ein USB-Stick oder auch ein Zuspieler per Mini-Klinke verbunden werden. Der USB-Anschluss ist leider als Micro-Version ausgeführt, so dass man bei herkömmlichen kleinen Speichern immer einen Adpater braucht. Eine weitere Besonderheit ist der Mini-Klinken-Ausgang! Stellt man über diesen eine Verbindung zur klassischen, heimischen HiFi-Anlage her, leistet der treVolo gute Dienste als Bluetooth-Empfänger. So bekommt man zwei Geräte in einem: Lautsprecher für unterwegs, Garten, Terrasse, Arbeitszimmer usw. oder Bluetooth-Schnittstelle fürs HiFi-System.

  • So funktionierts, wissenswerte Hintergrundinformationen und mehr ...
  • Folge AV-Magazin.de auf Twitter ...
  • Alle KEF-News und Testberichte im Überblick ...
  • Alle Nubert-News und Testberichte im Überblick ...
  • Alle Audio Reference-News und Testberichte im Überblick ...
Nutzungsbedingungen / Impressum / © 2005 - 2016 OSW-Medien GmbH Alle Rechte vorbehalten