Ein Lautsprecher mit Licht….
Xounts Up

Testbericht von Stefan Witzel 18. Februar 2015 Fotos: Hersteller / AV-Magazin

Xounts Up

Kombination aus Musik, Licht und Design

flexible Musikzuspielung

E27-Fassung

integrierbar in bestehende Lichtsysteme

Styles auswechselbar

Xounts Up: Ein Lautsprecher mit Licht….

oder ist es eine Lampe, die Musik macht - oder einfach ein schickes Möbel, das unterhält und für passende Lichtstimmung sorgt? Alles - wie wir hier zeigen werden…seien Sie gespannt.

Ein paar Fakten: Xounts wurde schon vor ein paar Jahren für sein außergewöhnliches Konzept, Musik, Design und Licht auf elegante Weise zusammenzuführen, bekannt. Oliver Richter, Ideengeber dieses Konzepts, entwickelte immer weiter und stellt nun sein Xounts Up vor, von dem AV-Magazin bereits ein Vorserien-Modell begutachten durfte. Mit den Vorgängern hat das neue Xounts bis auf äußerliche Ähnlichkeiten kaum noch etwas zu tun, da Oliver Richter jedes Bauteil und jede Performance in Frage stellte und ein komplett neues System entwickelte.

Schauen wir uns als erstes den Musikteil des pyramidenartigen Möbelstücks an. Es handelt sich um ein 2.1-System mit dem Basstreiber im Fuß und Schallkörpern für den Mittel-/Hochtonbereich, die an der Pyramiden-förmigen Seitenwand angebracht sind. Durch so genannte Exciter wird die komplette Seitenwand in Schwingungen versetzt und gibt die Schallwellen ab. Welche Medien kann man spielen? Klare Antwort: Alles! Xounts setzt klar auf die "Neue Welt" und ist als Streaming-Lautsprecher konzipiert. Das heißt, man überträgt seine Musik kabellose vom Handy oder Tablet. Während man bei anderen Lautsprecher meist die Entscheidung treffen muss, ob man sich auf Bluetooth, AirPlay oder andere Übertragungsarten festlegt, ist man bei Xounts völlig flexibel. Im Inneren befindet sich ein Mini-Klinken-Anschluss, an den alles angeschlossen werden kann, was das Tonsignal entsprechend empfängt und herausgibt. So bietet Xounts als Option für 49 Euro ein Bluetooth-Modul an, aber auch die Verbindung per Apple-Express mit Airplay, eines bereits vorhanden Bluetooht-Modul oder eines DLNA-Empfängers ist möglich. Darüber hinaus stehen am Fuß noch Eingänge für einen USB-Speicher sowie ein weiterer Klinkeneingang bereit. Integriert man beispielsweise das Bluetooth-Modul, erhält es seine Stromversorgung ebenfalls über die im inneren angebrachte Steckdose und verschwindet so völlig aus dem Sichtfeld. Alternativ kann für andere Empfänger auch eine USB-Buchse zur Energieversorgung genutzt werden.

Genauso einfach und flexibel verhält es sich mit dem zweiten Part des schicken Möbelstücks, der Lichtstimmung. Im Standard-Lieferumfang befindet sich eine Energiesparlampe, die einfach die in der Mitte angebrachte E27-Fassung geschraubt wird - fertig. Außen am Gehäuse befindet sich dann der „Lichtschalter“ - schon ist das Wohnzimmer in schöne und entspannte Lichtstimmung versetzt. Eine Art Streuscheibe, die um das Leuchtmittel gesetzt wird, sorgt für relativ diffuses Licht. Komfortabler wird es mit der optional angebotenen farbigen LED. Für ebenfalls 49 Euro erhält der Musikfreund Leuchtmittel und Fernbedienung. Damit kann auf Wunsch das Wohnzimmer immer wieder in neue Lichtstimmung versetzt werden, in dem man mit der Fernbedienung einfach dimmt, die Farbe wechselt, oder eine von vier verschiedenen Farbwechseln oder die „Lichtorgel“ aktiviert. Das gefiel uns sehr gut, wobei uns noch sympathischer die Möglichkeit schien, durch das offene System Xounts auch in bestehende Lichtvernetzungen einzubinden. So schraubten wir eine unserer Philips Hue-Lampen hinein und konnten den Licht-Lautsprecher perfekt in Szenen integrieren, immer wieder neue Lichtstimmungen schaffen oder auch beispielsweise ins Ambilight-System von Philips integrieren. So wechselt Xounts die Lichtfarbe entsprechend dem Bild auf dem Fernseher. Aber wie schon gesagt: auch hier ist man völlig flexibel - alles was E27 hat, kann genutzt werden. Lediglich das kleine Bedienpanel unten am Sockel stört ein wenig, wenn man die Lichtstimmung mit herkömmlichem Leuchtmittel erzeugen möchte. Dann muss man sich immer auf den Boden begeben, um es ein- bzw. auszuschalten. Mit der optimal erhältlichen farbigen LED mit Fernbedienung oder der Integration in ein bestehendes Lichtszenario und der Steuerung zum Beispiel mit Tablet oder Smartphone ist dies kein Problem.

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