HIGH END 2013 Impressionen

In Zahlen
Die 32. HIGH END gastierte zum 10. Mal im MOC. 363 Aussteller aus 35 Ländern präsentierten sich in München. 16.159 Besucher kamen, um ihre Werke zu sehen. Unter ihnen waren 5.211 Fachbesucher, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Konsequent wirbt die Messe nun mit 50 Prozent weniger Slogan, fettgedruckt wird nur noch treffend „Der beste Ton“. Die Schau stehlen wollte ihr die Münchner Vorfreude auf 1 Meisterschalen-Feier am Marienplatz und 1 Outdoor-Techno-Party mit geschätzten 125 Dezibel direkt gegenüber des MOC, doch das klappte nicht.
Aus dem Bauch
Europas wichtigste Fachmesse für hochwertige Audio-Komponenten ist für dieses Jahr bereits wieder Geschichte, gefühlt vergingen die vier Tage bei all den Sehens- und Hörenswürdigkeiten mal wieder wie im Flug. Die Stimmung war im Allgemeinen spürbar noch besser als in den vergangenen Jahren - der Eurokrise zum Trotz. Bei durchschnittlich 15 Grad, fiesem Wind und Regen herrschte bestes Messewetter, doch dies hätte die HIGH END nicht gebraucht, um ihre Hallen zu füllen. Neben den populären Ausstellern waren zahlreiche Newcomer und hierzulande noch nicht so bekannte Manufakturen nach München gekommen, um Netzwerk-Player, Plattenspieler, CD-Spieler, Verstärker, Kopfhörer und Lautsprecher unterschiedlichster Zielrichtung zu präsentieren. Drei Trends waren auch auf der HIGH END klar zu beobachten: Die Verschmelzung von Netzwerk-Playern mit Vorstufen; außerdem sind Kopfhörer und Kopfhörer-Verstärker weiter auf dem Vormarsch. Vielleicht das Wichtigste: Vor allem bei großer Elektronik gibt es immer mehr unkonventionelles, reizvolles Design zu entdecken - schließlich hört das Auge mit.
In Bildern
Für Ihre Augen folgt hier eine kleine Messe-Nachlese in 78 betexteten Bildern.

- Brodmann zog abermals klanglich und gestalterisch in den Bann

- Brodmann führte mit der Kombination aus dem neuen Pre-DAC und der Endstufe Crescendo von Viola Audio Labs vor

- Auch die zierlichen Modelle von Brodmann erzeugen beachtliche Klangkörper

- Die Elektronik des Schweizerischen Herstellers Orpheus Lab spielte groß auf

- Preview: Nubert zeigte drei neue Aktiv-Lautsprecher, die im Herbst erhältlich sein werden

- Es muss nicht immer dezent sein: Tannoy präsentierte die Kingdom

- Die Flächenstrahler von Audio Exklusiv spielten mit hauseigener Elektronik ausgezeichnet

- Avantgardistisches Design und hervorragender Klang: Die Lautsprecher von Goebel High End

- Die mächtigen Röhren 833 TNT von Audio Power Labs brachten die Vivid-Lautsprecher ordentlich auf Trab

- Aalt van den Hul präsentierte seine 3T-Kabel mit seinen Mono-Endverstärkern The Excalibur an Lautsprechern von Zellaton - ein ganz großes Schauspiel

- Totem Acoustic zeigte erstmalig ein neues Design-Konzept. Die neuen Lautsprecher sind auf den ersten blick gar nicht als „kultische Pfähle“ zu erkennen

- Totem Acoustic wie man es kennt: Die Forest in gewohnter Optik spielte an der Heritage-Elektronik von YBA sehr frisch und druckvoll

- Von Yves-Bernard André gab es unter anderem die Komponenten der kleineren Heritage-Serie zu sehen, wie hier den CD 100

- Zum Abheben: Der Flight CD One M von Audia öffnet sich mit integriertem, asynchronen 192kHz/24Bit-USB-DAC für Hires-Files. Klang und Design der neuen Audia-Referenz-Komponenten aus der Strumento-Serie sind formidabel, man beachte: Die Linienführungen an den Frontplatten von Vor- und Endstufe ergeben zusammen das Audia-Logo

- Audia zeigte erstmals die Stereo-Endstufe Strumento Quattro in schwarzer Ausführung. Während die Vorstufe Strumento No. 1, die Phono-Pre Strumento No. 2 und der Stereo-Amp Strumento No. 4 heißt, bleibt die No. 3 für die kommenden Mono-Blöcke reserviert

- Björn Bengtsson von Nordost demonstriert die immense klangliche Wirkung der neuen Valhalla 2-Kabel, die in München ihre Weltpremiere feierten

- Nordost führte mit der Nola Metro Grand Reference vor: Dynamik- und Auflösungskünstler unter sich





























































