Klangchamäleon
Nubert nuVero 3 und AW-13 DSP
Klang
+hohe Detailauflösung
+neutrale Tonalität
+agile Dynamik

Klang

Spyro Gyra: The deep End
Janis Siegel: A thousand beautiful Things

Herrlich, was für ein Sound! Das ist der erste Gedanke, der uns kommt, als die Kombination aus nuVero 3 und AW-13 in unserem Hörraum ertönt. Da ist er wieder, dieser breitbandig-homogene Klang, der uns schon bei den zuvor getesteten nuVero-Lautsprechern in den Bann gezogen hat. Gleich den nuVero-Schwestermodellen gefallen auch die nuVero 3 mit komplexem Detailreichtum und agiler Dynamik. In Anbetracht des Gehäusevolumens leisten die kleinen Boxen Erstaunliches. Der 15er-Tiefmitteltöner brilliert mit einer außergewöhnlich großen Hubleistung, die ihm ein erstaunliches Pegelvermögen beschert. Der Tiefgang ist für einen Kompaktlautsprecher sehr gut, die Physik kann aber auch Nubert nicht überlisten. So ergänzt der Subwoofer AW-13 DSP die tieffrequenten Wiedergabequalitäten der kompakten Stereolautsprecher sehr effektiv.

Zunächst wählen wir die Voreinstellung Nummer vier, die laut Nubert akustisch auf das Zusammenspiel mit den nuVero 3-Lautsprechern abgestimmt ist. Das schwäbische Trio spielt daraufhin mit erheblich mehr Bassfundament. Beim Jazz-Album »The deep End« von Spyro Gyra wird der Kontrabass nun hör- und fühlbar zum Leben erweckt.

Um das Klangbild weiter zu optimieren, stellen wir den Bassschalter der nuVero 3 auf »reduziert«. So werden die Konuschassis vor den Hub intensiven Tiefbassfrequenzen geschützt, was das Pegelvermögen des Kompaktlautsprechers nochmals erhöht. Den Kalottentöner regeln wir per Höhenschalter auf die Einstellung »Sanft«, was unserem persönlichen Hörgeschmack entspricht. Nun spielt die nuVero 3 noch ein bisschen befreiter und lockerer auf, was der Feindynamik besonders zugute kommt. Die tonale Ausgeglichenheit beschert dem Hörer bei Janis Siegel eine bemerkenswert realistische und authentische Stimmwiedergabe.

Mithilfe der Fernbedienung regeln wir nun die Subwoofer-Lautstärke etwas hinunter. Den Hochpassfilter im Tiefbassbereich stellen wir von 15 auf 28 Hertz. So klingt Subwoofer im AV-Magazin-Hörraum noch knackiger und druckvoller. Nun begeistert das Stereo-Trio mit einer mitreißend-musikalischen Vorführung, die vergessen lässt, dass hier „nur“ zwei Kompaktlautsprecher plus Subwoofer spielen.

Der nuVero 13 AW-13 DSP ist kein grobmotorischer Krawallbruder, sondern vielmehr ein filigranes Präzisionsinstrument. Wie ein Chirurg kann der Nutzer sein akustisches Skalpell ansetzen, um kritische Frequenzen aus dem Bassspektrum herauszuarbeiten. Resultierend daraus ergibt sich ein auf den Raum und den Hörgeschmack optimal angepasster Klangcharakter. Sollte es einmal hoch hergehen, schützt ein intelligenter Pegelbegrenzer die Chassis vor elektromechanischen Beschädigungen. Der per Fernbedienung zuschaltbare Limiter greift recht feinfühlig ein, bietet dennoch zuverlässigen Schutz. So befriedigt das Sub-Sat-Set von Nubert selbst höchste Klangansprüche, ohne sich optisch in den Vordergrund zu drängen.

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