Der 24. März 2006 war ein wichtiges Datum für den Universalspieler Audionet VIP G2. An diesem Tag eroberte er eindrucksvoll den Referenz-Thron des AV-Magazins. Seitdem verteidigt er diesen Status in den Kategorien DVD-Video, DVD-Audio, SACD und CD. Mancher Player kam in die Nähe, aber wirklich erreicht hat ihn keiner. Allerdings schmolzen die Abstände in den vergangenen Wochen dahin und der Esoteric DV-60 hing ihm zuletzt so direkt auf den Fersen, dass der große Audionet-Spieler erstmals echte Konkurrenz bekam. Ist die Entthronung also nur noch eine Frage der Zeit? Bei vielen Geräten lautet die Antwort einfach nur: „Ja". Nicht aber beim VIP G2, denn der verfügt über einen interessanten Anschluss auf der Rückseite, den wir bisher nicht beachtet haben, weil es keinen Anlass dazu gab. Über diese Buchse kann der VIP G2 die entscheidende Portion Extra-Energie beziehen, von der Bild- und Tonwiedergabe profitieren sollen. Also orderten wir die aktuelle Ausführung des Audionet EPS, welches den Gegenwert von 1.800 Euro hat. Der dezente gerade mal sieben Zentimeter hohe Kasten wird über ein siebenpoliges Kabel mit dem zu versorgenden Gerät verbunden. Von EPS-Unterstützung können die Digitalplayer VIP G2 und ART G2, der Vorverstärker PRE I G3, der Phonovorvorverstärker PAM V2, die AV-Prozessoren MAP V2, und MAP I sowie der Tuner CAT profitieren. Anhand von Audionet VIP G2 und PAM gehen wir den Auswirkungen des EPS auf den Grund.