T+A präsentiert die Endstufe A 3100 HV

Mit der A 3100 HV stellt T+A den mit Spannung erwarteten Nachfolger der A 3000 HV vor. Für mehr als ein Jahrzehnt führte die A 3000 HV in ihrer Kategorie das Herforder Portfolio an. Während ihrer gesamten Laufzeit prüften und diskutierten die T+A-Ingenieure, was einen würdigen Nachfolger ausmachen würde; das Ergebnis sind mehr als 270 Änderungen und Iterationen. (Quelle und Fotos: T+A)
Fakten
T+A A 3100 HV: 21.500 Euro
in den Varianten Silber oder Titan bei autorisierten T+A-Händlern erhältlich
Um echte Class-A-Leistung zur Verfügung zu stellen, integrierten die Ingenieure einen neuen High-Current-Mode, der zuvor exklusiv der M 40 HV Mono-Endstufe vorbehalten war. Im High-Current-Mode ist die Endstufe dauerhaft ausgesteuert. Als Folge erreicht der echte Class-A-Betriebsbereich, abhängig von der Lautsprecherlast, laut Hersteller 75 Watt. Zusätzlich steht der bekannte High-Power-Mode mit 500 W Class-A/B-Leistung wählbar zur Verfügung.
Kompromissloser Mono-Betrieb
Sowohl im High-Current- als auch im High-Power-Mode kann die A 3100 HV für den Mono-Betrieb konfiguriert werden. Anders als bei konventionellen Verstärkern, die beide Kanäle brücken, was mehr Ausgangsleistung auf Kosten einer verdoppelten Verzerrung und einer halbierten, minimal antreibbaren Impedanz erzeugt, schaltet der Ansatz von T+A die Ausgänge parallel.
Um diese neuen Funktionen zu unterstützen, begannen die Upgrades der Stromversorgung mit der Entwicklung eines neuen Ringkerntransformators. Hermetisch versiegelt und vollständig von einer magnetischen Abschirmung umhüllt, agiert er als lautloser Hochleistungstrafo. Seine Streufelder werden an der Quelle eliminiert, um sicherzustellen, dass die für diese Leistung benötigte magnetische Energie niemals die interne 10-mm-Aluminiumplatte durchbricht, die ihn vom Audiosignal trennt.
Transienten ohne Verzögerung
„Wahre Kraft darf keine Verzögerung bei Transienten erleiden“, war die Richtlinie für die T+A-Ingenieure, weshalb die Energie in zwölf neuen ESR-armen Kondensatoren gespeichert wird. "Die A 3100 HV muss nicht erst Luft holen. Wenn ein orchestrales Crescendo oder eine synthetische Basslinie danach verlangt, entlädt die Stromversorgung sie augenblicklich", erklärt Britta ter Wint von T+A.
Die A 3100 HV nutzt zahlreiche Strategien, um auch über lange Hörsitzungen eine überzeugende klangliche Bühne aufzubauen: Ein echter Class-A-Betrieb, umfassende Sicherstellung der thermischen Stabilität, penible Isolierung der Spannungs- und Stromverstärkungsstufen, effiziente und effektive Stromverteilung, Hochspannungs-Schaltungstopologien und vollständig nicht-magnetische Konstruktionsdetails arbeiten dabei harmonisch zusammen.
„Zusammen bereiten all diese Innovationen die Bühne für einen weiteren wegweisenden Lebenszyklus für das Flaggschiff der T+A-Stereoverstärker“, sagt T+A North America CEO Dave Nauber.


