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Messe - Veranstaltungen 13.11.2007

Klangbilder 07 - Österreichs Messe für hochwertige Bild- und Tonwiedergabe

Angesichts der zu erwartenden Wetterlage ist ein Besuch von Österreichs Hauptstadt im November sicher keine gute Idee. Stimmt jedoch der Anlass, lohnt es sich auf jeden Fall. Und genau den soll die Klangbilder-Ausstellung in Wien allen Musik- und Filminteressierten bieten. So schickte das AV-Magazin seine Redakteure auf die Reise, um zu berichten.

Klangbilder 07

Merkmale

Die Klangbilder-Messe findet jährlich im Hilton Vienna Danube statt

LINK-TIPP

www.klangbilder.at

Im stilvollen Hilton an der Donau fand die Messe Klangbilder 07 statt

Zahlreiche Workshops – hier im Bild Hans Strassner von HMS Elektronik – wurden von den Besuchern frequentiert

Stefan Huber zeigte mit Lyngdorf RoomPerfect, wie sich akustische, raumbedingte Katastrophen einfach ausbügeln lassen. Das System spielte exzellent auf

Entspannte Atmosphäre, praktikable Räumlichkeiten und viele gute Vorführungen kennzeichnen die Klangbilder-Ausstellung in Wien. Angesichts der gebotenen Qualität ist die Zahl der Besucher sicher noch deutlich steigerungsfähig.

Wer oft Messen oder Ausstellungen besucht, entwickelt mit der Zeit Routinen. Diese helfen dabei, sinnvolle Ordnung zu bekommen und Zeit zu sparen. Anschließend gleicht man die erstellte Systematik mit den Prioritäten der Leser ab. Dann beginnt der Stress. Nur bei den Klangbildern 07 will er sich partout nicht einstellen, hier herrscht die entspannte Atmosphäre eines Wellness-Hotels. Auf zwei Stockwerke sind die Aussteller verteilt und dank des guten Leitsystems und des freundlichen Teams findet man sich schnell zurecht. Zuerst platzen wir in den HMS-Workshop hinein, bei dem Hans Strassner gerade die Grundfunktionen der neuen Energia Definitiva erklärt. Geduldig wartet derweil Matthias Roth, der seine Electrocompaniet-Komponenten im gleichen Raum betreut.

Erste Gespräche mit Besuchern bestätigen, dass sie allesamt engagierte Hobbyisten sind und auf der Messe nach ganz bestimmten Produkten suchen. So freundet sich einer mit der kleinen Verstärkerelektronik von Lehmann Audio an, der nächste staunt über die neuen Burmester-Lautsprecher B25. Dann wird es laut im Gang, ein Blick durch die Tür verrät den Täter. Ingo Hansen von Phonosophie demonstriert Animator-Technik findet aber viel weniger Streitpartner als noch auf der HIGH END-Show in München. Sind Österreicher der Thematik gegenüber möglicherweise friedlicher eingestellt? Kurz darauf begegnen wir Stefan Huber von der Sound Gallery aus Wien. Im Vorführraum hallt es beim Sprechen merklich und dennoch bittet er uns höflich darum, Platz zu nehmen. Schon bei den ersten Takten von „Private Investigations", dem hunderte Male gehörten Dire Straits-Klassiker sind wir irritiert, denn die Wiedergabe ist sensationell. Möglich wird das durch RoomPerfect von Lyngdorf Audio. Eine digitale Laufzeitkorrektur, welche den Raum im wahrsten Sinne des Wortes zum Klingen bringt. Damit erzielt Huber in seinem Ausstellungszimmer ein weit überdurchschnittliches Resultat. Weiter geht´s und während aus so manchem Raum esoterisches Harfen- und Querflötengeklimper kommt, fliegt uns plötzlich absolut realistisch ein Hubschrauber um die Ohren. Wir sind bei heimkino.at angekommen, die ein faszinierendes 7.2-Heimkino mit Komponenten von Krell, Klipsch, SIM und Screen Research aufgebaut haben. Thomas Chuchlik und Roland Scholz müssen viele Fragen beantworten, denn was die beiden da zusammengestellt haben, überzeugt auf ganzer Linie. Fast zwei Stunden verbringt ein AV-Magazin-Redakteur in dem Kino und schaut sich einen Film in voller Länge an. Mehr muss man über die Qualität gar nicht erzählen. Parallel zu dieser Aktion ergab sich Redakteur Nummer 2 den filigranen Klängen beim österreichischen Piega-Vertrieb Stello Top Audio, dessen Inhaber Manfred Stellovsky eine durchdachte musikalische Mischung spielte. Neben vielen weiteren exzellenten Vorführungen, müssen wir noch die von Audio Resolution erwähnen. Der vollaktive Lautsprecher Ellipse hat gewaltiges Klangpotenzial. Die räumliche Abbildung war nahezu perfekt und der Bass hatte eine selten gehörte Tiefe. Diese Qualität hat ihren Preis, um die 45.000 Euro kostet das Pärchen. Wer auf der Suche nach neuer Musik war, konnte sich gute Tipps an den zahlreichen Plattenständen holen. Manfred Krug zeigte sich mit der Resonanz der Messebesucher zufrieden. Nach unserem Eindruck bietet die Klangbilder-Ausstellung ob des enormen Ausstelleraufwands noch weit mehr Potenzial als es die diesjährige Zahl von rund 3.000 Besuchern vermuten lässt.

So gibt sich auch der Veranstalter der Klangbilder zuversichtlich: Dr. Flich formulierte nach Abschluss der diesjährigen Messe:  „Ich bin, und das ist keine Schutzbehauptung, sondern meine Überzeugung, mit dem Ergebnis der klangBilder deswegen zufrieden, weil alle Künste - von High-End-Audio über High-Def-Bilder bis zur Multi-Vernetzung - ihr Publikum fanden, und weil mir namhafte Aussteller versicherten, dies wäre vom Vorwissen und dem Grad der Aufmerksamkeit der Besucher die beste klangBilder-Messe  „ever" gewesen. Ja, einige bekannte Firmen äußerten schon Raumwünsche für 2008, was in Wien zu diesem Zeitpunkt bisher die Ausnahme war." Das AV-Magazin wird auch im nächsten Jahr berichten.

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