Pre-Release auf Qobuz: „ATAK030 Threshold“ von Keiichiro Shibuya

Bereits am 4. November 2026 veröffentlicht Qobuz das neue Album „ATAK030 Threshold“ des japanischen Komponisten und Musikers Keiichiro Shibuya exklusiv vorab. Damit können Musikliebhaber:innen das Album bereits mehr als zwei Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung am 20. November entdecken. Das Album ist weltweit auf Qobuz im Streaming und als Download in Hi-Res-Qualität mit 24 Bit/96 kHz erhältlich. (Quelle: Qobuz, Fotos: Claude Gassian)
Qobuz Pre-Release Keiichiro Shibuya „ATAK030 Threshold“
Fakten
Das Album ist ab dem 4. November 2026 weltweit auf Qobuz im Streaming und als Download in Hi-Res-Qualität mit 24 Bit/96 kHz erhältlich. Die reguläre Veröffentlichung auf CD und weiteren digitalen Plattformen erfolgt am 20. November 2026
Ein Album zwischen akustischer und elektronischer Musik
Das Album „ATAK030 Threshold“ entstand aus Musik, die Keiichiro Shibuya ursprünglich für die japanische TV-Sonderserie „Rinkai Sekai – ON THE EDGE“ des öffentlich-rechtlichen Senders NHK komponiert hatte. Die Sendung, die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des japanischen Rundfunks produziert wurde, beleuchtet globale Krisen und gesellschaftliche Herausforderungen, darunter Kriege, Fluchtbewegungen und wirtschaftliche Krisen. Bei den 63. Galaxy Awards wurde sie mit einem Excellence Award in der Kategorie "Nachrichtenberichterstattung" ausgezeichnet. Auch Shibuyas Musik fand nach der Ausstrahlung großen Anklang.
Der Albumtitel „Threshold“ (auf Deutsch "Schwelle") hat eine doppelte Bedeutung: Einerseits steht er sinnbildlich für eine Welt, die sich einem kritischen Wendepunkt nähert. Andererseits bezeichnet der Begriff beim Audio-Mastering den Schwellenwert, ab dem Kompression oder Limiting wirksam werden. Shibuya ist für den Einsatz innovativer Technologien wie KI und Androiden bekannt. Bei seinem neuen Album hat er jedoch bewusst auf den Einsatz von KI verzichtet. Stattdessen kombiniert er sein eigenes Klavierspiel und seine elektronischen Performances mit eigens komponierten Streicharrangements. Die von renommierten japanischen Musikern live eingespielten Streicherparts verschmelzen dabei so nahtlos mit den Synthesizerklängen, dass die Grenzen zwischen akustischer und elektronischer Musik verschwimmen.
Das Album wurde von dem japanischen Toningenieur und Musikproduzent ZAK abgemischt und von Stuart Hawkes in den Metropolis Studios in London gemastert.
Klangqualität als zentraler Bestandteil des Musikerlebnisses
Die exklusive Vorabveröffentlichung auf Qobuz ermöglicht es Musikliebhaber:innen, die zahlreichen Klangdetails von „ATAK030 Threshold“ in Hi-Res-Qualität mit 24 Bit/96 kHz zu erleben. Gerade das Zusammenspiel von Klavier, Streichern und elektronischen Elementen spielt für Shibuya eine besondere Rolle. Die hohe Klangqualität soll dabei die feinen Nuancen, die räumliche Tiefe und den Nachhall der einzelnen Instrumente möglichst originalgetreu wiedergeben.
Keiichiro Shibuya erklärt: „Die Verbreitung von hochwertiger digitaler Musik hat mich schon immer besonders interessiert und ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Mein 2009 veröffentlichtes Album „ATAK015 for maria“ war mein erstes Solo-Klavieralbum. Ich habe es im DSD-Format aufgenommen und die Aufnahmen in diesem Format veröffentlicht. Dahinter stand mein Wunsch, dass die Hörer:innen meine Musik so originalgetreu wie möglich hören können.
Mit meinem neuen Album „ATAK030 Threshold“ habe ich das Gefühl, zum ersten Mal seit ‚for maria', wieder ein sehr persönliches Album geschaffen zu haben, bei dem akustische Instrumente im Mittelpunkt stehen. Es besteht zwar nicht ausschließlich aus Klaviersolo-Stücken, doch ich habe besonders darauf geachtet, wie Klavier, Streicher und elektronische Klänge ineinander übergehen. Ich möchte, dass die Hörer:innen jedes noch so kleine Detail wahrnehmen können – die Tiefe des Klangs ebenso wie den Nachhall. Ich hoffe, dass sie diese Erfahrung dank des exklusiven Pre-Release in hoher Klangqualität auf Qobuz als Erste machen und ihre Eindrücke und Emotionen anschließend mit ihren Liebsten teilen. Ich glaube, persönliche Eindrücke von einem besonderen Klangerlebnis können auch anderen Menschen neue Zugänge zur Musik eröffnen. Entscheidend ist dabei, die eigene Begeisterung mit aufrichtigen Worten zu teilen. Wenn sich diese Begeisterung von Mensch zu Mensch weiterträgt, kann Musik wieder an Bedeutung gewinnen.“

