Sehen + Hören 2008 – Faszination Musik und Heimkino in Nürnberg

Zum dritten Mal luden am vergangenen Wochenende neun führende Fachhändler aus Nordbayern ein, die Faszination hochwertiger Musikanlagen und Heimkinoinstallationen live zu erleben.
Sehen + Hören 2008

Auf zwei Etagen verteilten sich über zwei Dutzend Vorführräume

Greifbare Analogtechnik hatte natürlich einen festen Platz neben virtuellen Tonträgern

Siegfried Amft, Boss von T+A hat auch eine klare Vision von der Branchenzukunft wie seine neue E-Serie zeigt

Eine schöne Pattenbörse darf bei einer guten Show nicht fehlen

V.l.n.r.: Marion Pufahl (Eventorganisation), Werner Kalb (Initiator, Fachhandel Kölbl + Kalb), Harald Pensel (Audiovideum) und Olaf Steinert (Music Line)
Trotz eines Vorgeschmacks auf den Frühling fanden rund 7000 Besucher den Weg ins Congress Center Nürnberg zur Sehen + Hören 2008 und erst nach Programmende wieder heraus. Das lag wohl maßgeblich an der konsequenten Umsetzung des Messekonzeptes ganz auf den Erlebniswert für die Besucher zu setzen. Initiator Werner Kalb vom Nürnberger Fachhandelsgeschäft Kölbl + Kalb hat eine klare, eindringliche Botschaft an die Branche: Spaß und Faszination an den Ergebnissen hochwertiger Technik müssen im Vordergrund stehen, nicht die Technik als solche selbst. Schließlich sei Technik der Weg zum Ziel, kein Selbstzweck. Damit ist für alle Veranstalter klar wie Interessenten zu gewinnen und zu begeistern sind: Mit Qualitätserlebnissen, die sich nicht so schnell vergessen lassen. In über 300 Einzelvorführungen konnte sich das aus dem ganzen Bundesgebiet angereiste gemischte Publikum davon überzeugen wie gut sich Tonanlagen und Bildtechnik in unterschiedliche Wohnräume nicht nur bestens integrieren lassen, sondern das Ambiente sogar wesentlich bereichern können.
Dazu passend sprach die Qualität der voll besetzten Demonstrationen für sich, über den unmittelbaren Nutzwert hochwertiger Heimunterhaltung kam hier kein Zweifel auf. Wer wie hier die pure Faszination lebensechter Großbilder und realistischer Musikwiedergabe hautnah erfahren hat, nahm jedenfalls bleibende Eindrücke mit nach Hause und dürfte nachhaltig für das Thema interessiert sein.
Doch es gab viel mehr zu entdecken: Aus Veranstaltersicht gehört zur Praxis- und Kundennähe ebenso dazu, sich als Anbieter klassischer High End-Lösungen mobilen Medien gegenüber zu öffnen. Neben iPod-Dockingstations lag ein Schwerpunkt folgerichtig auf Musikservern, die via USB allen gängigen mobilen Speichermedien Anschluss bieten. Junges und jung gebliebenes Pubikum staunte nicht schlecht, wie gut die Hitsammlung aus dem iPod oder vom USB-Stick klingen kann, wenn die Daten von einer HiFi-Komponente weiterverarbeitet werden. "Mobile Medien in heimische Qualitätssysteme zu integrieren bietet dem Nutzer das beste aus beiden Welten. Warum sollte man sich für das eine oder andere entscheiden?" fragt Werner Kalb zurecht, sein Grundsatz aus Wettbewerbern Partner zu machen findet auch branchenübergreifend viele Ansatzpunkte. Glücklicherweise war auf der Sehen + Hören deutlich zu spüren, dass inzwischen viele Hersteller das Potential eines Brückenbaus zwischen kompromissloser Qualität für zuhause und mobiler Lebensart ernst nehmen.
Messebericht von Marius Donadello
