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Canton GLE 90 S2 im Test:
Technologie

Der GLE 90 S2 gibt auch in größeren Räumen mühelos den Ton an (Bild: Canton)

Innerhalb des Quartetts macht der GLE 90 S2 bei der Größe seiner Basstreiber den ersten Sprung: Während die beiden kleineren über einen respektive zwei 174-mm-Konustreiber für den Bassbereich verfügen, schöpft er seine Kraft aus der Membranfläche zweier 192-mm-Chassis. Für den Mitteltonbereich ist der 174-mm-Treiber der Serie verantwortlich, während im Hochton die gleiche 25-mm-Kalotte wie bei allen anderen GLE S2-Modellen arbeitet. Die elektromechanischen Übergabepunkte dieses Drei-Wege-Systems mit Bassreflex-Abstimmung liegen bei 300 Hertz und 3,2 Kilohertz, sodass der Mitteltöner den Stimmbereich, in dem das menschliche Gehör besonders empfindlich ist, fast vollständig abdecken kann. Der Pluspunkt des GLE 90 S2 liegt in seinem größeren Hubraum: Auf dem Datenblatt reicht seine Wiedergabe tiefer herab als die der zwei kleineren Standlautsprecher, gegenüber dem GLE 80 S2 um drei Hertz - wiederum eine kleine Differenz, die durchaus einen großen Unterschied machen kann. Wie sich das hörbar auswirkt, werden wir gleich erkunden. Klar ist, der GLE 90 S2 eignet sich bestens für mittelgroße und größere Räume, wobei ihn seine Erscheinung auch abseits der Physis zum Eyecatcher macht: Die schwarzen Membrane sind ausgesprochen reizvoll, ganz besonders in Kombination mit der schwarzen Gehäuseausführung.

Für diese optische Wirkung sind der Hochtöner und die Konustreiber allerdings nicht entwickelt worden, die ihnen zugrunde liegende Membrantechnologie ist vielmehr ein Derivat des 2023 für die neue Reference-Serie eingeführten Eloxalverfahrens. Dies wurde seither im Zuge eines Technologietransfers modifiziert, um für unterschiedliche Serien wie Vento S2 und Smart Vento S2 sowie die GLE S2 jeweils passende Membrane herstellen zu können, die alle von grundsätzlichen Vorteilen des Eloxalbades profitieren: Im Wesentlichen geht es dabei um die präzise Kontrolle über Materialstärke, Resonanzeigenschaften und Masse. Darüber hinaus ermöglicht das Verfahren, die Oberfläche des Ausgangsmaterials Aluminium gezielt dahingehend zu verändern, dass verschiedene metallische Zusätze eingebracht werden können, die vor allem der Feinabstimmung des Schwingungsverhaltens und der Steifigkeit dienen.

Die Kalotte des GLE S2-Hochtöners wird aus dem gleichen Aluminium-Sheet wie die Kalotten der Reference-Serie hergestellt; die genaue Zusammensetzung der Metallmischung, die sie schwarz färbt, gibt Chefentwickler Frank Göbl verständlicherweise nicht preis. Die im Mittel- und im Tiefton eingesetzten Treiber bekommen die gleiche Metallmischung wie die Kalotte zugesetzt, außerdem wird hier Titan hinzugefügt.

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Ausstattung
+magnetische Textilbespannungen
+Standfüße
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