Aufstellung und Inbetriebnahme

- Der SUB 501 lässt sich problemlos in jede HiFi-Anlage oder Heimkino-Setups einbinden (Bild: Canton)
Geliefert wird der SUB 501 in einem Karton von der Größe einer halben Waschmaschine. Tragen tut man ihn besser zu zweit! Ist das Paket erstmal am Aufstellungsort angekommen, geht es einfacher zu: Die Inbetriebnahme des Canton SUB 501 gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Dank der praxisgerechten Anschlussvielfalt (per Cinch oder Lautsprecherklemmen) lässt sich der Subwoofer problemlos in nahezu jedes Stereo- oder Mehrkanalsystem integrieren. Die rückseitigen Regler und Schalter sind gut erreichbar und logisch angeordnet, sodass auch Einsteiger schnell zu einem passenden Setup finden. Bei der Aufstellung zeigt sich der SUB 501 erfreulich flexibel. Durch das Downfire-Design der Passivmembran ist der Tieftonanteil weniger stark von der konkreten Position im Raum abhängig als bei klassischen Frontfire-Konstruktionen mit Bassreflexöffnung. Das erlaubt eine freiere Platzierung etwa neben dem Lowboard, im hinteren Raumbereich oder in einer Zimmerecke. Trotzdem lohnt es sich, etwas mit der Position zu experimentieren: Je nach Entfernung zur Wand und Raumbeschaffenheit kann der Tieftoncharakter straffer oder voluminöser ausfallen. Für Feintuning sorgt die dreifach schaltbare Klangregelung (Wide, Normal, Narrow), mit der sich der Bass-Charakter gezielt an die Akustik des Hörraums anpassen lässt. So kann der Subwoofer bei wandnaher Aufstellung etwas moderater abgestimmt werden, während bei freier Platzierung der voluminöse Modus mehr Fülle liefert. Die regelbare Phase erlaubt zudem eine exakte Abstimmung auf die Hauptlautsprecher. Ein Detail, das für ein sauberes Zusammenspiel von Subwoofer und Frontsystem unerlässlich ist. Ein praktisches Detail im Alltag ist die natürlich vorhandene automatische Einschaltfunktion: Sobald der SUB 501 ein Signal erkennt, wird er aktiv. Nach einer Weile ohne Signal geht er in den Standby-Modus über. So entfällt das manuelle Schalten im täglichen Betrieb, ohne dass der Stromverbrauch unnötig ansteigt.
Kraftvoll, präzise und kontrolliert

- Kraft- und druckvoll: Der Canton SUB 501 erweitert jedes Soundsystem mit tiefreichender Basswiedergabe (Bild: Canton)
Im Hörtest zeigt der SUB 501 wieder einmal eindrucksvoll, was moderne Subwoofertechnik auch in kompakten Abmessungen leisten kann, wenn sie vom richtigen Hersteller kommt. Der kompakte Canton beeindruckt mit einem tiefen, konturierten Bass, der sowohl bei Musik als auch bei Filmen nie aufdringlich wirkt, sondern sich harmonisch ins Klangbild einfügt, wenn die Einstellungen passen. Besonders auffällig ist die präzise Kontrolle im Tieftonbereich: Der Bass wirkt jederzeit straff und definiert, selbst bei komplexen Bassläufen oder schnellen Impulsen. Dabei bleibt der SUB 501 frei von schwammigen Überbetonungen oder dröhnenden Resonanzen. Das ist ein großer Pluspunkt, gerade in weniger akustisch optimierten Wohnräumen. Bei Kinotonmaterial wie Actionfilmen demonstriert der SUB 501 seine dynamische Seite: Explosionen, tiefe Motorengeräusche oder Soundeffekte werden mit beeindruckendem Nachdruck und einer angenehmen Portion Körperschall vermittelt. Das fühlt man in der Magengrube. Dabei verliert der Subwoofer nie die Kontrolle und bleibt stets sauber und verzerrungsfrei, selbst bei gehobenen Pegeln. Im Musikbetrieb glänzt der SUB 501 durch seine Anpassungsfähigkeit. Er reicht tief hinab, drängt sich aber nie in den Vordergrund, sondern stützt das Fundament der Hauptlautsprecher wirkungsvoll. Man kann ihn so fein einstellen, dass er beispielsweise nur die Bassdrum wiedergibt. Vor allem bei spaßigen Live-Aufnahmen wie „Alles glänzt - Alles Live“ von Feine Sahne oder „Ohne Strom“ der Toten Hosen trägt der präzise und kontrollierte Bass wesentlich zum natürlichen und mitreißenden Klangbild bei.
