LG xboom Mini und xboom Rock im Test – Robuster Sound fürs Handy

- Der Mini kann mit einer Schlaufe an geeigneter Stelle befestigt werden, der Lautsprecher strahlt nach vorn ab, der Multifunktionsknopf an der Seite wird von zwei hervorgehobenen Stoßfängern geschützt
Die Unterschiede lassen sich hauptsächlich bei den Befestigungs- und Transportmöglichkeiten ausmachen; während der Mini über eine Gurtschlaufe mit fester Länge verfügt, hat der Rock an dieser Stelle eine weitgehend verstellbare Schlaufe, die zudem mit einem Tanka-Verschluss verstellt werden kann. Das Stativgewinde an der Unterseite hat ebenfalls nur der Mini. Die Anwendungsszenarien sind also ziemlich klar; der Mini wird wahlweise auf festem Untergrund oder mithilfe eines Stativs aufgestellt, beziehungsweise mit der Gurtschlaufe an einer Strebe befestigt. Der Rock kann optimal am Gürtel, am Rucksack oder direkt an der Handschlaufe transportiert werden. Aufstellen geht wegen des abgerundeten Gehäuses nicht.

- Der Mini hat auf der Unterseite ein Stativgewinde, das erweitert die Einsatzmöglichkeiten enorm

- Der Rock verfügt über eine Trageschlaufe mit Tanka-Verschluss, er ist nochmal etwas besser gegen Stöße geschützt als der Mini und kann am Rucksack oder anderem Outdoor-Zubehör befestigt werden
Gleich oder zumindest ähnlich sind die Bedienelemente der beiden kompakten Boxen, wenn auch etwas unterschiedlich verteilt. Markantes Bedienelement ist bei beiden der Lautstärkeregler, der bei einem möglichen Sturz ebenfalls gut geschützt ist. Lediglich beim Mini erfüllt dieser Knopf eine weitere Funktion, er startet und pausiert die Wiedergabe. Die internen Akkus der beiden sollen jeweils für zehn Stunden Unterhaltung gut sein, was natürlich von der Lautstärke und dem Abstand zur Bluetooth-Quelle, also in den meisten Fällen dem Handy, abhängig ist. Bei unserem Test stellten die zehn Stunden bei mittlerer Lautstärke sowie einem Abstand zum Handy von drei Metern kein Problem dar, beide Geräte hielten sogar etwas länger durch.
Soundcheck

- Beim Lautsprecher der nach hinten abstrahlt handelt es sich um einen Passivradiator
Solch kompakte Bluetooth-Boxen müssen meistens mit nur einem Lautsprecher auskommen, so auch der Rock und der Mini, unterstützt werden beide zudem von einer passiven Membran, die dem Bass zusätzlich auf die Sprünge helfen soll. Das kann man dann mit dem Bass-Boost, der in der App neben anderen Klangeinstellungen zur Verfügung steht, auch gut ausprobieren, wenngleich man hier keine Wunder erwarten sollte. Dennoch können die beiden zumindest im kleinen Rahmen für Stimmung sorgen, der Rock bietet sich förmlich für die Mini-Party im Zweipersonenzelt an. Im direkten Vergleich kommt er uns sogar einen Tick fetter und gleichzeitig spritziger vor, was möglicherweise an dem etwas anderen Lautsprecherchassis liegt, welches hier aus Gründen der Gehäuseform eingesetzt wurde, auch die Leistung gibt LG beim xboom Rock mit einem Watt mehr an, als beim xboom Mini. Wirklich cool ist aber, dass beide Dank Dual-Mode sogar als Stereo-Set auftreten können. Mithilfe des Multi-Modes lassen sie sich sogar mit bis zu zehn kompatiblen Speakern kombinieren, wie wir sehr erfolgreich ausprobieren konnten.

