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Messebericht:
Die HIGH END 2026

Am 4. Juni feierte die High End eine Premiere: Die weltweit bedeutendste HiFi-Messe fand erstmalig in Wien statt. Faktisch und gefühlt hat sich mit dem neuen Standort vieles geändert, die Messe konnte ihre Stärken mehr denn je ausspielen.

Messebericht HIGH END 2026
12. Juni 2026 – Alle Fotos: AV-Magazin

Nach zweiundzwanzig Jahren in München stand für die High End erneut ein Umzug an; rechnet man den Anfang in Düsseldorf mit, der nunmehr vierte. Eingedenk der Entwicklung zur international führenden Branchenmesse während der Münchner Zeit, gab es im Vorfeld überraschend wenig Bedenken hinsichtlich der Entscheidung, nach Wien zu gehen. Die wesentlichen Standortfaktoren dürften sich in etwa so zusammenfassen lassen: Beide Metropolen liegen gut erreichbar im Herzen Europas, die Messe ist etabliert, zieht daher Fachbesucher und Publikum mit und - das Austria Center Vienna bietet nochmals bessere Möglichkeiten. Kaum im großen Eingangsbereich angekommen, drängt sich ein Gedanke auf: Das AVC lässt das MOC ein wenig angestaubt wirken, obgleich beide Veranstaltungszentren fast zeitgleich errichtet wurden. Die 2023 erfolgte umfassende Modernisierung und Erweiterung des ACV sorgt für zeitgemäßes Ambiente, zudem steht erheblich mehr Fläche zur Verfügung. So konnte die High End Society erneut mehr Aussteller unterbringen, während in den weitläufigen Durchgangsbereichen und im Foyer zwischenzeitlich der Eindruck entstand, die Messe wäre nicht allzu gut besucht. Tatsächlich allerdings bewegte sich die Besucheranzahl in etwa auf Vorjahresniveau, was in den Vorführräumen deutlich wurde, selbst die größten Säle und Räume waren durchgehend gefüllt.

Die offizielle Information der High End Society beziffert 11.957 Besucher:innen aus 76 Ländern, 10.603 Fachbesucher:innen aus 93 Ländern, 549 Medienvertreter:innen aus 45 Ländern und 500 Aussteller aus 41 Ländern mit rund 1.000 Marken.

Bei ihrer Premiere in der Stadt der Musik präsentierte sich die High End mehr denn je als Messe der Superlative, was sich auch in der zunehmenden Anzahl gezeigter Super-Anlagen widerspiegelt. Ein stetiges Wachstum im Luxus-Segment ist zur Konstante geworden, die durchaus ambivalent zu sehen ist. Viele Systeme können die meisten Besucher nur zum Träumen anregen, gleichzeitig ermöglichen kostspielige Statement-Projekte in manchen Fällen das Fortbestehen erschwinglicher Segmente. Während zahllose Produktpremieren quasi zu dieser Messe gehören, feierten in diesem Jahr etliche Firmen ein Jubiläum, was freilich Zufall ist. Ganz im Gegensatz zur konzeptionellen Vielfalt der High End-Messe, die erneut mit der großen World Of Headphones, der Gaming Zone und der Expert Stage auftrumpfte.

Nach erlebnisreichen Messetagen lud die in rund zwanzig Minuten per U-bahn erreichbare Wiener Altstadt all jene, die noch Energie hatten, dazu ein, ihre bezaubernden Kulissen zu erkunden. Eingedenk aller Standortfaktoren und Eindrücke vor Ort gibt es ein klares Fazit: Im Wiener ACV erreicht die High End nochmals ein neues Level und dürfte zweifelsohne für die Zukunft bestens aufgestellt sein. Kompliment und herzlichen Dank an die High End Society für eine großartige Messe, die Sie mit unserem Bilder-Rundgang noch einmal Revue passieren lassen können.

Der auf der Donau-Insel gelegene Veranstaltungsort bietet beste Rahmenbedingungen für die Messe
An manchen Orten wirkt die schiere Weite der Durchgangsbereiche beinahe überwältigend und etwas steril, sie stellte allerdings jederzeit zügiges Durchkommen sicher
Dynaudio setzte der kühlen Ästhetik wohltuendes Grün entgegen. In der Waldkulisse inszenierte Dynaudio die neue Symphony Opus One, eine High-End-Soundbar mit 1.500 Watt Leistung. Kostenpunkt: 20.000 Euro
Bowers & Wilkins demonstrierte sein Soundsystem im BMW-SUV
Burmester gab Kostproben seines Soundsystem in der neuen S-Klasse von Mercedes
Advance Paris stellte einen Gutteil seines umfangreichen Portfolios aus, im Fkus stand der Vollverstärker NOVA A-i190
Die Lautsprechermanufaktur Castle inszenierte britischen Wohnflair
ESD ist nach eigenem Bekunden »nicht einfach noch eine Marke aus China«. Der Hersteller will sich im High-End-Segment positionieren und bietet ein breites Angebot an Lautsprechern
»Super Dragon« heißt dieses beeindruckende Hornsystem. Die enorm energiegeladene Vorführung bewies audiophiles Niveau - schade nur, dass bei konzertähnlichem Pegel im linken Lautsprecher eine Schwingspule anschlug
Neuauflage der legendären 800er-Serie: Bei Bowers & Wilkins gab es unter anderem die 801 aus der neuen Referenzserie 800 zu bestaunen
Digitalspezialist Lumin zeigte unter anderem den im vergangenen Herbst vorgestellten Streaming-DAC X2 und konnte in den Vorführungen vollauf überzeugen
Kenwood hatte den neuen Streaming-Verstärker KSA-DX1 im Gepäck. Die vielseitige Neuheit bietet Bluetooth, Auracast, AirPlay, Tidal und HDMi sowie einen Phono-Eingang. Ab Herbst für 500 Euro in Schwarz und Silber erhältlich
Die neuen Aktiv-Kompaktboxen LS-2000S sind genauso flexibel, sie haben unter anderem einen HDMI- und einen Phono-Eingang sowie ein integriertes, ausklappbares Display. Zu haben sind die smarten Boxen ab Herbst für 350 Euro
Miriam Benning von sonoro zeigt uns den neuen Plattenspieler aus der Signature-Line. Mit ihr hebt die Neusser Designschmiede smartes Audio auf ein neues Niveau
Frank Balzuweit von Technics hat die Einführung von zwei neuen Farbvarianten des Direktantrieb-Plattenspielers SL-40CBT verkündet. Zusätzlich zu den ursprünglichen Farbvarianten Schwarz, Grau und Terrakottabraun wird der SL-40CBT zukünftig auch in Blau und Weiß erhältlich sein
Bei MBL gab es außer der neuesten MKIII-Generation des Radialstrahlers 101 X-Treme auch Live-Musik
Wharfedale zeigte unter anderem neue, vollständig überarbeitete Modelle der Elysian-Serie. Elysian 1R, Elysian 2R, Elysian 3R, Elysian 4R und der Elysian R-Center haben eine optimierte innere Dämpfung, neue Frequenzweichen und matte Gehäuseausführungen
EAT hatte ein Heimspiel, die charakterstarke Marke von Jozefina Lichtenegger stellte auch den Fortissimo aus
Im Rausch der Farbe: Jozefina Lichtenegger bewies schon immer Mut zu polarisierenden Designs - bravo!
Cantons CEO Christoph Kraus und Chefentwickler Frank Göbl verkündeten der versammelten Presse gleich zwei Neuheiten
Neben der neuen Design-Linie Puro wurde eine neue Generation der beliebten Vento-Serie vorgestellt. Hier zu sehen die Kompaktboxen Vento 31 und Vento 21 und der Center Vento 51
Das Flaggschiff der Vento-Linie, der Standlautsprecher Vento 101, gab in den Vorführungen einen Vorgeschmack auf sein Klangpotenzial. Die ebenfalls gespielten Reference Alpha 1 klangen schlichtweg souverän und völlig ausgewogen
Die Puro-Linie rückt konsequent Design und Wohnraumfaktor in den Fokus
Auf der Freifläche konnten Besucher ein Beispiel einer bezahlbaren Surround-Lösung erleben
Moritz Jung zeigt uns die neue Farbpalette für die Townus-Serie
Canor präsentierte den neuen Kopfhörerverstärker Crius H5S sowie zwei neue Geräte in der Performance Line: Den Röhren-DAC Verto D3 und den Röhren-Phono-Vorverstärker Asterion V3. Die hier gezeigte Anlage mit dem DAC Verto D4S und dem Vollverstärker Virtus I4S wurde mit Sorgfalt aufgestellt und spielte hervorragend
Die Lautsprecher ES-28N von Epos hatten wesentlichen Anteil an der exzellenten Vorführung
Auer Acoustics zeigte unterschiedliche Farbausführungen und spielte die Versura V2 sowie die neue Versura V6 Reference
Wie immer war die Kette aus erlesenen Komponenten zusammengestellt: Es spielten der Cascade-DAC von MSB Technology, Elektronik von CSPort und die Soulution 717; für sauberen Netzversorgung sorgten die Kraftwerke von Stromtank. Die Vorführung klang äußerst feinzeichnend und vital
Audio Physic spielte die Cardeas und stellte die neue Lautsprecherserie Stream Line vor. Die Kompaktbox und der Standlautsprecher sind mit 45-mm-Hochtönern mit Thin-Ply-Carbon-Kalotte ausgestattet, im Tief- und Tiefmittelton arbeiten 180-mm-Chassis mit Carbon-Kevlar-Membranen. Anschlussseitig stehen WBT-Nextgen-Anschlussklemmen bereit
Elektronik von B.audio steuerte die Cardeas adäquat an. Für die stilsichere Unterbringung der Komponenten sorgte ein Racksysteme von beuadioful
Die Vorführung klang völlig homogen und agil
Accustic Arts hatte als Messeneuheit den Vorverstärker Tube Preamp I im Gepäck
Sebastian Ruhland von Accustic Arts zeigte sich hochzufrieden mit dem neuen Messestandort und der Publikumsresonanz
Accustic Arts und Gauder Akustik führten gemeinsam vor. Transrotor Orion Reference TMD und dCS Rossini Apex dienten in dieser Kette als Quellen, die Vorverstärkung übernahm der Preamp V. Die Endverstärkung mit den Endstufen Mono VI im Tri-Amping-Betrieb trieb die Gauder Akustik Berlina RC 15 zur Höchstform an - eine souveräne Vorführung auf höchstem Niveau
Die Audio Group Denmark zeigte den Mono-Block M-880
Außerdem gab es die Børresen T5 zu sehen, deren elegante Silhouette immer wieder ein Eyecatcher ist
Hommage an die Heimatstadt von Audio Reference, Hamburg: Eine äußerst feine Anlage, bestehend aus SME Model 35, VTL und Wilson Audio, mit Blick auf die Speicherstadt - was will man mehr
Audio Reference schuf auf ca. 1.800 Quadratmetern Fläche ein einzigartiges Ambiente. Hier zu sehen eine »kleine« Anlage mit dem VPI Model One, Dan D'Agostino und den Wilson Audio Alexia V
Altmeister Dan D'Agostino hat die Progression-Plattform aktualisiert. Sie ist jetzt mit der JFET-Schaltungstopologie aufgebaut, die von den Relentless- und Momentum Z-Komponenten für die Profession Neo-Amps transferiert wurde. Die Schönheit hier Bild ist die Stereo-Endstufe Progression Neo
Heinz Lichtenegger führt mit seinem Vertrieb Audio Tuning die Reinkarnation einer Analog-Legende fort: Hier zu sehen die La Nouvelle Platine in ihrer ganzen Pracht
Pro-Ject inszenierte die Leidenschaft für Vinyl sehr wirkungsvoll
Auch dieses Mal gab es farbenfrohe Einblicke in das breite Plattenspieler-Portfolio
Moon präsentierte den neuen Streaming-Vorverstärker compass 491 und den Vollverstärker compass 461. Das Duo steuerte mit der Dynaudio Contour Legacy einen passenden, hochmusikalischen Lautsprecher an - eine exzellente Vorführung
Bei Franco Serblin spielte die Accordo Essence zusammen mit Nagra-Elektronik faszinierend homogen und klangfarbenprächtig
Marantz spielte eine aktuelle Stereo-Kombi an Lautsprechern von Bowers & Wilkins
Denon gab einen Überblick über seine jahrzehntelange Produkthistorie und zeigte natürlich auch aktuelle Komponenten
Die International Audio Holding ist auf Kabel spezialisiert und führt die Marken Siltech und Crystal Cable sowie HMS unter ihrem Dach. Auf der Messe wurde unter anderem die neue Netzleiste Premium Energy MC2 von HMS gezeigt
Von Siltech gab es eine neue MkII-Generation der Signal- und Netzkabel aus der Classic Legend-Serie zu sehen
Audio Reference kümmert sich in Deutschland ab sofort um die Lautsprecher von Lingke Audio. Hier zu sehen die Bluetooth Speaker M3 aus der Starry-Serie
Jakob Jespersen von Lingke Audio erklärt uns den Aufbau der Kompaktboxen T5 und T8 aus der Listening-Serie. Sie spielten ausgezeichnet und die Marke hat noch weitere spannende Projekte in petto, so viel dürfen wir verraten
WiiM stellte die »Bar» vor. Die Soundbar hat ein Touch-Display, unterstützt WiiM-Multiroom und verfügt unter anderem über HDMI eARC, einen optischen Eingang und USB-C. Wireless funktioniert es mit Bluetooth 5.3 und Wi-Fi. Die Bar beherrscht die Tonformate Dolby Atmos und DTS:X und soll ab August für 499 Euro in Schwarz und Weiß zu haben sein
Cambridge Audio zeigte die vielseitigen Aktiv-Lautsprecher L/R M (1.399 Euro) und L/R X (1.999 Euro)
Genelec zeigte in der Gaming Zone seine Punktschallquellen-Monitore The Ones, die in zahlreichen Gehäuseausführungen erhältlich sind
Marcel Schechter erläutert uns die Raumeinmessung mit dem GLM Calibration Kit. Die Prozedur dauert kaum eine Minute, sofern man die ermittelten Korrekturkurven nicht variieren will. Jeder Kunde bekommt im Bedarfsfall Unterstützung. Noch eine Besonderheit: Das Einmess-System arbeitet substraktiv, das heißt, anstatt einzelne Frequenzbereiche anzuheben, werden alle anderen im Pegel abgesenkt - das gewährleistet genügend Reserven und somit minimale Verzerrungen unter allen Bedingungen
Die High-End-Digitalschmiede dCS gab Einblicke in die aufwendig resonanzoptimierten Gehäusekonstruktionen ihrer Komponenten. Hier zu sehen das aus einem Aluminiumblock gefräste Gehäuse des Varèse Core
Retro-Charme und knackigen, lebendigen Sound mit den Sourcepoint 10 gab es bei Mofi Electronics
Das Angebot an Vinyl war wie gewohnt umfangreich und stieß auf großen Zuspruch
Audio Reference hatte im »Großen Konzertsaal« eine Anlage der Superlative aufgefahren: Der SME Model 60 war mit dem neuen Referenz-Tonabnehmer AT-MCD1 von Audio-Technica bestückt, die Phonovorstufe VTL TP6.5 Mk2 übergab an die mächtigen Relentless-Endstufen von Dan D’Agostino. Digital spielte das dCS-Statement Varèse. Die Schallwandlung übernahmen die Wilson Audio Chronosonic XVX Winter Edition. Die realitätsnahe Dynamik, Dimension der Abbildung und Klangfarbenpracht dieser Anlage sorgten für Live-haftige Musikerlebnisse
Kerry St. James von SME führte ausführlich in sein Musikprogramm ein und legte musikalische Perlen auf den Teller des Model 60
Yu Kambe von Audio-Technica erklärt uns am Modell die Besonderheiten des neuen MC-Abtasters AT-MCD1. Das neue Topmodell ist für 11.000 Euro erhältlich
Elac feierte sein 100-jähriges Bestehen mit etlichen Neuheiten, die Geschäftsführer Lars Baumann und Torge Zeilinger als Marketing-Verantwortlicher auf der Pressekonferenz vorstellten
Dazu zählen die Kompaktboxen Elegant 100, die in modernen Farbtönen zu haben sind
Zu diesem Anlass gab es eine sehr interessante Ausstellung, die Einblicke in die illustre Produkthistorie gab. Hier zu sehen die Hörhilfe Amico aus dem Jahr 1952 und der 1981 eingeführte Tonabnehmer ESG 796
1972 erschien dieser aus heutiger Sicht kultige Elac-Plattenspieler, der 121 HV
Was wohl die wenigsten wussten: Elac hatte in den turbulenten Nachkriegszeiten sogar mal eine Flachbrett-Nähmaschine gebaut, die Pony aus dem Jahr 1945
Retro-Kult neu aufgelegt: Der »Klappzahlen»-Radiowecker RD100
Die Elac-Lounge dagegen präsentierte sich ganz im Zeichen der Gegenwart
Fingerzeig in Richtung Zukunft: Die Kieler Schallwandlerspezialisten präsentieren ein neues Referenzmodell, den Concentro L 809
Lars Baumann erläuterte dessen VXe-JET-Koaxialchassis, das eine feinfühlige Anpassung an die Raumakustik ermöglicht. Dabei handelt es um eine größere Variante des im Concentro M 807 verbauten Treibers, die mit zwölf Mini-Mitteltönern bestückt ist
Mit dem Vorverstärker-Streaming-DAC PSD 3100 HV und den Monoblöcken M 40 HV von T+A angesteuert, lieferte der Concentro L 809 eine äußerst transparente, messerscharf fokussierte und musikalische Darbietung
Für die erneut gewachsene Gaming Zone stellte Elac auch Lautsprecher bereit
Mehr Hersteller sprechen neue Zielgruppen an, hier zu sehen das Gaming-Setup mit Lautsprechern von Wharfedale
Noch ein Jubilar: Arcam feiert sein 50-jähriges mit dem CD-Player CD25 und dem A50 Signature-Vollverstärker aus der Radia-Serie. Das Highlight: Aram baut seit langer Zeit wieder Lautsprecher!
Arcam Gründer John Dawson persönlich erläuterte uns das Konzept der Radia-Lautsprecher anhand des Topmodells Radia R45
Noch eine Edel-Soundbar: »Livebox« heißt das Projekt, das Digitalspezialist Weiss, Lautsprecherspezialist PSI Audio und Illusonic gemeinsam entwickelt haben. Die Livebox hat ein 2,5-Wege-System und basiert auf der sogenannten »True Ambience«-Technologie, die Übersprechen der beiden Stereo-Kanäle erheblich reduzieren soll. Mit Musik von Qobuz zugespielt, klang die Vorführung überzeugend
Schweizer Clique: Die Schöpfer der Livebox, v.l.n.r.: Joschka Weiss, Roger Roschnik (PSI Audio), Daniel Weiss, Josefine Riedel (Weiss Engineering)
Sylvia Rohm von Nubert zeigt uns die neue Streaming-DAC-Vorstufe nuControl X-2 (4.490 Euro) und die Stereo-Endstufe nuPower A-2 (3.690 Euro) aus der Ambient Line. Während die nuPower A-2 kontrollierte Kraft satt verspricht, sind die Möglichkeiten der nuControl X-2 fast unbegrenzt: 7-Band-Klangregelung, Raumanpasung, Cinch- und XLR-Anschlüsse, Phono MM/MC-Stufe, AirPlay2 und Roon-Unterstützung gehören zu ihren Features
Außerdem zeigte Nubert den neuen Subwoofer nuVero nova 1w (3.350 Euro), der tiefste Register erfahrbar machen soll - demnächst bei uns im Test
Lautsprecherentwickler Thomas Bien spricht wie gewohnt sachlich und bescheiden über das Topmodell der neuen nuVero nova-Serie, doch ein wenig Stolz ist ihm anzumerken - völlig zu Recht
Der imposante nuVero nova 18 spielte im kleinen Vorführraum hervorragend auf
in-akustik unterstrich erneut seine Bedeutung als Anbieter von Tonträgern
Nordost führte mit dCS, Dan D'Agostino und den Wilson Audio WATT/Puppy vor. Neben den Kabeln sorgten Produkte der Quantum-Linie für optimierte Bedingungen. Das zahlte sich aus, die Vorführung klang enorm feinzeichnend, homgen und involvierend
Lumenwhite ist auf dem deutschen Markt kaum noch präsent, hat jedoch eine internationale Fangemeinde, wie Gerhart Hirt berichtet. In Wien wurde unter anderem die neue Lumenwhite Altai gezeigt, die zum Paarpreis von 33.000 Euro erhältlich ist
Das allein wäre die Reise nach Wien wert gewesen: Am Samstagabend gab Dominique Fils-Aimé, Markenbotschafterin der Messe, ein Konzert im ACV. Passend zum Anliegen der HIGH END erklang die atmosphärische Musik in bester Qualität. Wie sagte Dominique Fils-Aimé so schön: »Heute ist Toningenieur Simon wohl der Rockstar.«
Einen Star ganz anderer Art präsentierte Mansour Mamaghani als Geschäftsführer von Velodyne Acoustics: Den überaus imposanten Subwoofer 1824. Der Name verweist auf seine 18 und 24 Zoll großen Treiber
Sichtlich zufrieden und zu Recht Stolz: Mansour Mamaghani neben einer Skizze des 1824, dessen Konzept er in zwei Jahren Entwicklungsarbeit selbst entworfen hat
Alle Velodyne-Modelle verfügen über LFE-, Hochpegel- und Speaker Level-Eingänge, unabhängig vom Preissegment
Melanie Fritsch-Schuster und Patrick Friedrich zeigten bei WBT einen Teil ihres umfangreichen Sortiments. Besucher konnten sich von den Vorzügen der Nextgen-Verbinder nebenan bei Audio Physic überzeugen und bei WBT selbst alle Fragen beantwortet bekommen
Bei Transrotor gab es wieder chromblitzende Analogträume in geschmackvollem Ambiente zu bestaunen
The Gryphon führte eine Kette vor, die ausschließlich aus eigenen Komponenten bestand: Dem Plattenspieler Apollo, der Vorstufe Helios, der Endstufe Hyperion und den Lautsprechern Trident. Klanglich superb!
Der Trend geht eindeutig weg von »audiophiler Musik« in Vorführungen, wie auch Gryphon unter anderem mit dem Depesche Mode-Album »Violator« bewies. Die Besucher begrüßten die Musikauswahl, verständlicherweise
Feuerwerk von Neuheiten bei clearaudio: Hier im Bild die neuen Laufwerke Elevation 40 und 55, die mit lackierten, furnierten oder in Echtholz ausgeführten Wechselrahmen schnell ein neues Gesicht auflegen können
Markus Glöckner erklärt uns die Konstruktion des Elevation 40, der über ein Subchassis verfügt, das Lager und Tonarmturm vor Schwingungen schützt. Eine sehr clevere Besonderheit: Der Plattenspieler kann über eine rückseitige USB-C-Buchse mithilfe einer USB-PD-Powerbank gespeist werden
Gleiches gilt für einige Vorstufen wie die hier gezeigte neue compact Phono
Diese in Kooperation mit der Band Rammstein entstandene, auf 1.000 Stück limitierte Sonderedition basiert auf dem Laufwerk compact mit Tonarm T1. Sie ist auch weiß beleuchtet zu haben, voraussichtlich ab Oktober 2026 zum Preis von 1.990 Euro
Der Innovation Revolver ist eine Hommage an das legendäre Beatles-Abum »Revolver«, das vor 60 Jahren erschien
Der neue compass GT hat mit der Gaming-Welt die Liebe zu Cover-Ästhetik gemeinsam, zudem erscheinen immer mehr Game-Soundtracks auf Vinyl. Folgerichtig, dass diese Sonderedition auch in der Gaming Zone stand
Musical Fidelity und die großen »Maggies« spielten ausgezeichnet zusammen, die Vorführungen bei Jürgen Reichmann klangen exemplarisch stressfrei und musikalisch
Wilson Audio Autobiography: Ein Statement, eine Hommage an das Lebenswerk des Firmengründers David A. Wilson und fraglos ein Lautsprecher der Superlative
Daryl Wilson, Sohn des Gründers und CEO, ließ sich nicht nehmen, persönlich praktisch jedes Detail zu erläutern. Auf den ersten Blick ist es nicht erkennbar, tatsächlich jedoch wurde für das Projekt Autobiography jeder Aspekt neu hinterfragt. Neben zahlreichen anderen Neuerungen wurde hier das hauseigene V-Material konsequenter denn je zur Resonanzoptimierung eingesetzt
JBL beging ebenfalls sein Jubiläum, die Marke besteht seit nunmehr 80 Jahren. In einer großen Ausstellung historischer Produkte wurden Besucher in die Goldenen Fünfziger und die wilden Sechziger und Siebziger entführt. Hier zu sehen die große Variante einer Musiktruhe, die DD44000 Paragon von 1957
Die kürzlich erschiene L100 Classic MkII lässt den Charme des ursprünglichen Monitors wieder aufleben
Das horngeladene Lautsprechersystem Everest ist das Flaggschiff der Summit-Serie. Es wurde mit Mark Levinson-Elektronik angesteuert und spielte ausgesprochen dynamisch-souverän auf
Hier zu sehen: Ein mächtiger Basstreiber des Everest
Reichlich Energiereserven auch im Hochton, hier arbeitet ein Array mit drei Kompressionstreibern
Eine gänzlich andere Klangästhetik bot eine große Martin Logan, die an Elektronik von EMM Labs absolut ausgewogen, räumlich und feinzeichnend spielte
Revox unterstrich seine Bedeutung im Profisegment
Die Bandmaschinen übten auf Besucher Faszination aus
Stromtank zeigte seine großen Kraftwerke und sorgte in mehreren anspruchsvollen Systemen auf der Messe für konstante, saubere Stromversorgung
Bei Thorens gab es unter anderem das Statement-Laufwerk »The New Reference« zu bestaunen
Tannoy spielt in der »Liga der Ältesten« mit
Bei Wadax feierte der Studio DAC Premiere, klanglich eine Top-Vorführung
Raidho Acoustics präsentierte den neuen Kompaktlautsprecher X1.6 Reference und den neuen Standlautsprecher X2.8
Die Vorführung mit Elektronik von EMM Labs faszinierte mit einem leichtfüßig-fließenden, zugleich energiegeladenen Klangbild
Magnetar präsentierte den neuen Universal Media Transport Ultima, der mit separaten Gehäusen für Laufwerk und Netzteil konzipiert ist
Audeze zeigte und spielte in der World Of Headphones das neue Topmodell LCD-5s
Bei Dan Clark Audio konnten Besucher den neuen Kopfhörer Core hören
Auch Final zog in der World Of Headphones das Besucherinteresse auf sich
Astell&Kern zeigte für High-End-Kopfhörer den passenden Zuspieler: Der Hires-Player SP4000T ist mit vier Vintage-Röhren des Typs Raytheon JAN6418 bestückt
iFi trat künstlerisch auf und zeigte unter anderem den Röhren-Kopfhörerverstärker iCAN Phantom 1.5
Werner Obst von WOD Audio zeigt uns den DAC GR 2, der mit Burr-Brown PCM1795-DACs aufgebaut ist
Big Bikes und Vinyl? Pro-Ject stellte neben einer Harley-Davidson-Maschine den Neuzugang in seiner Artist Collection, die Harley-Davidson Edition vor. Die erste Kooperation außerhalb der Musikwelt ist allerdings gar nicht so abwegig, schließlich geht es bei Choppern und Plattendrehern um Emotionen
TAD stellte einen Bezug her, wie er direkter nicht sein könnte: Lyn Stanley stellte ihr Album »Tribute To 1924« vor. Die Anlage: Transrotor Ascania FMD, mit Tonarm TRA9 Studio, Tonabnehmer Tamino und Phono Pre-Amp 8.1, Endverstärkung TAD-A1000, die Schallwandlung übernahmen die TAD-E1AX. Das Rack stammt von beaudioful, die Verkabelung wiederum von TAD
Die Sängerin ist zugleich versierte Toningenieurin sowie bekennende Audiophile und referierte ausführlich über ihr Schaffen hinter dem Mischpult, nicht ohne ein leidenschaftliches Plädoyer für Sorgfalt zu halten
Auch Wilson Benesch führte eine Kette mit hauseigenen Komponenten vor: Der Plattenspieler Greenwich feierte Premiere, bestückt mit dem Graviton Ti-Tonarm und dem MC Tessellate Ti-D. Die Endeavour 3zero bekamen Unterstützung vom Subwoofer IGx. Das Carbon-Rack R1 rundete das erlesene Setup ab, das äußerst feinzeichnend und räumlich aufspielte
Die Wirksamkeit der Raumakustikelemente von UniVicoustic konnten Besucher in allen Vorführungen bei Audio Reference eindrucksvoll erleben. Am eigenen Stand gaben Modelle einen Einblick in ihren Aufbau
Gründer und CEO César Carapinha legt großen Wert auf eine harmonische Integration in das Wohnambiente
Ein absolutes Messe-Highlight: Audio Reference baute mit Perlisten, dCS, Trinnov, Stewart und Altitude ein 29-Kanal-Dolby Atmos-Kino auf. Hier im Bild v.l.n.r.: Chad Kautz (Perlisten), Erik Wiederholtz (Perlisten), Ady Man (dCS), Tom Sanderson (dCS), Benoit Munoz (Trinnov), Ralf Laday (Stewart). Der Multi-Channel-DAC MCD-1 von dCS hielt seine Premierenvorstellung in diesem System; er verfügt über 16 Kanäle, die mit acht Ring DACs aufgebaut sind
»Immersiv« ist längst zu einem viel bemühten Begriff geworden - was er bedeuten kann, wurde in diesem Kino vollends deutlich: Das audiovisuelle Erlebnis war spektakulär, schlichtweg mitreißend
Besonders erfreulich: Das war das erste Surround-System, das wir gehört haben, das im Tiefton absolut neutral abgestimmt war. So konnte man die schiere Bassenegie authentisch erleben - große Klasse!
Ortofon führte seinen neuen Tonabnehmer Vertex vor, der über eine neue Diamantgeometrie verfügt. Erhältlich ist das Vertex für 14.999 Euro
Das ebenfalls vorgestellte MC X50 (1.499 Euro) ist das Topmodell der MC X-Serie. Es ist mit einer verfeinerten Kombination aus einem nackten Micro-Ridge-Diamanten und Nadelträger aufgebaut
Armin Kern erläutert uns den Aufbau des Vertex
Frank Emmerich von Yamaha zeigt uns den neuen kabellosen Aktiv-Kompaktlautsprecher NX-70A. Er ermöglicht Streaming per Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect
T+A präsentierte zwei Neuheiten: Den Streaming-Vorverstärker SDX 3100 HV mit proprietärem True-1-Bit-Wandler und die Endstufe A 3100 HV. Sie wurde mit 270 Modifikationen gegenüber ihrer Vorgängerin A 3000 HV versehen
Die Anlage war mit SSC entkoppelt und mit in-akustik verkabelt, die Vorführung klang souverän und musikalisch
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