Selbst so leistungsfähige Kompaktlautsprecher wie die Elac 310 CE können natürlich die Grenzen der Physik nicht endlos ausdehnen und stoßen daher bei der Reproduktion tiefer Töne an systembedingte Limits. Subwoofer sind deshalb nicht nur im Rahmen von Surround-Anwendungen beliebt, seit es ein breiteres Angebot musiktauglicher Tieftonlautsprecher gibt, helfen auch immer mehr Stereo-Hörer ihren kleinen Lautsprechern auf die Sprünge. Dennoch ist bei einer 2.1-Konfiguration nach wie vor eine gewisse Skepsis angebracht, denn etliche Kombinationen geben klanglich ein etwa so galantes Bild ab wie viele Breitensportler mit den sehr in Mode befindlichen Gehstöcken. Auf die richtige Technik und sinnvollen Einsatz der Mittel kommt es natürlich hier wie da an, zumal die eher unscheinbare 310 CE in Disziplinen wie Impulstreue und Geschlossenheit Spitzenleistungen vollbringt – wenn sich ein Subwoofer da nicht perfekt anschließt, ist es mit der Stimmigkeit des Ganzen schnell vorbei.
Der zweitgrößte Subwoofer im Elac-Programm in Push-Push/Pull-Pull-Bauweise verspricht dank zweier 180 Millimeter durchmessender Membrane mit modernster Antriebstechnik sowohl die Substanz als auch die Finesse aufzuweisen, um der 310 CE ein kräftiges tonales Fundament zu geben und ihren wieselflinken Chassis nicht hinterher zu grollen. Seinen Anspruch, sich auch als Subwoofer für gehobene HiFi-Zwecke zu eignen, signalisiert der Sub 2060 D schon auf seiner Rückseite: Dort befindet sich außer einem LFE-Eingang auch ein Lautsprecher-Anschlussfeld, welches die Verwendung des Sub 2060 D mit stereophoner Verstärkerelektronik ohne das Bassmanagement eines AV-Receivers ermöglicht.