
- Der AVC-A10H kann sowohl ein Heimkino als auch eine Stereo-Anlage gleichzeitig versorgen (Bild: Denon)
Denon AVC-AH10 im Test:Bis zu vier Subwoofer lassen sich betreiben
Wie bereits erwähnt, liefern die 13 Endstufen an insgesamt 15 Lautsprecherterminals ab, damit werden Surround-Systeme bis hin zu 7.1.6 oder sogar 7.4.6 möglich, beziehungsweise 9.1.4 oder 9.4.4, da der Denon bis zu vier Subwoofer gleichzeitig ansteuern kann, wofür die jeweils mittlere Ziffer steht. Darüber hinaus lässt sich ganz einfach eine oder sogar zwei zusätzliche Stereo-Hörzonen einrichten, die dann wahlweise ein Lautsprecherpaar im Heimkino oder in besagter Hörzone befeuern. Die Auswahl erfolgt im Menü, sodass man keine Stecker umstöpseln muss. Über die Vorverstärker-Ausgänge kann der Denon sogar insgesamt 15 Kanäle und entsprechende Aktiv-Boxen oder externe Endstufen ansteuern. Auch die vier zur Verfügung stehenden Subwoofer-Ausgänge können relativ flexibel sowohl im Heimkino als auch in einer oder beiden Stereo-Zonen eingesetzt werden.

- Insgesamt 13 Endstufen rahmen den Netztrafo rechts und links ein, dieser ist opulent ausgeführt, schließlich muss er alle mit genügend Leistung versorgen (Bild: Denon)
Wer sich bei der Anschluss- und Funktionsvielfalt des AVC-A10H überfordert fühlt, kann sich bei der ersten Installation getrost auf das Einrichtungsmenü verlassen, damit lässt sich selbst ein komplexes Heimkino Schritt für Schritt verkabeln. Die Fernbedienung zeigt sich auf den ersten Blick zwar nicht weniger komplex, die vielen Tasten auf der Fernbedienung lassen sich leicht jedoch durch ihre Form und das Layout zuordnen. Eine Remote App gibt es ebenfalls, hier lässt sich unter anderem der Surround-Sound umstellen, sie bietet aber keinen zusätzlichen Bedienkomfort. Die Heos App hat da schon mehr zu bieten, zusammen mit der installierten Hardware kann man ein perfektes Multiroom-System aufbauen, gleichzeitig lassen sich hier dann Deezer und Co. einbinden.

