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Denon AVC-A10H im Test:
13 wilde Endstufen fürs Heimkino

Wer nicht nur ein Wohnzimmerkino, sondern gleich ein amtliches Heimkino sein Eigen nennt und Bild und Ton noch dazu auf mehrere Installationen verteilen möchte, kommt an einem AV-Receiver vom Schlage des Denon AVC-A10H kaum vorbei. Der verfügt über insgesamt 13 Leistungsendstufen, und kann darüber hinaus bis zu 15 Kanäle aktiv ansteuern. Damit bleiben selbst in der anspruchsvolleren Heimkino-Installation kaum mehr Wünsche offen.

Testbericht von Thomas Johannsen
08. April 2026, Fotos: Hersteller, AV-Magazin

Mit seinen insgesamt 13 kräftigen Endstufen kann der Denon an 15 Lautsprecher-Anschlüssen jonglieren, damit hat sich das Thema perfekter Heimkino-Sound plus gleichzeitiger Versorgung mindestens einer Stereo-Zone in den meisten Fällen erledigt. Selbst Multiroom-Installationen kann er dank integrierten Heos problemlos bespielen. Dabei hantiert der Denon mit so ziemlich allen Formaten, die ihm gereicht werden. Neben Dolby Atmos und DTS:X ist er zudem für Auro3D offen, dem Standard, der von vielen Herstellern eher stiefmütterlich behandelt wird. Das die Einrichtung dieser komplexen Steueranlage dennoch stets auch für den Laien nachvollziehbar bleibt, ist nicht zuletzt dem integrierten Einrichtungs-Assistenten geschuldet, der mit grafischer Oberfläche Schritt für Schritt durch die komplette Installation führt, und schließlich auch die Einmessung auf die Raumakustik durchführt.

Solide Grundlage

Ist die Frontklappe geschlossen gibt sich der Denon sehr aufgeräumt (Bild:Denon)

Bereits beim Auspacken vermittelt der Denon mit seinen knapp 24 Kilo Betriebsgewicht einen ersten Eindruck von seiner Wertigkeit. Klar, die insgesamt 13 Endstufen wolle versorgt werden, und dafür ist nun mal ein potenter und damit großer und schwerer Netztrafo die beste Voraussetzung. Für Kühlung sorgen zwei massive Kühlkörper, an denen die sechs, beziehungsweise sieben Endstufen montiert sind. Das übrige Gewicht verteilt sich auf diverse interne Schirmungsmaßnahmen, sowie das Gehäuse, welches ebenfalls überwiegend aus solidem Aluminium besteht. Wie es sich für einen AV-Receiver in dieser Preisklasse gehört, verschwinden auch beim AVC-A10H die meisten frontalen Bedienelemente hinter einer soliden Klappe, die ebenfalls nicht unwesentlich zum gewichtigen Auftritt beiträgt. Selbstredend gibt es in dieser Preisklasse die Wahl zwischen zwei Oberflächen, einer schwarzen, und einer im markanten Premium-Silber, wie bei unserem Testgerät. Gefertigt und soundmäßig abgestimmt wird der AVC-A10H übrigens im Werk im japanischen Shirakawa.

Hinter der massiven Frontklappe ist der größte Teil der Bedienelemente untergebracht, außerdem warten hier auch die Kopfhörerbuchse, eine USB-Buchse sowie die fürs Messmikrofon auf Anschluss (Bild:Denon)
Den AVC-A10H gibt es außer in silber auch in schwarz (Bild: Denon)
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  • Denon AVC-A10H – Ausstattung und Installation
  • Denon AVC-A10H – Einmessung und Hörtest
  • Denon AVC-A10H – Technische Daten
  • Denon AVC-A10H – direkt zum Testergebnis

Denon AVC-A10H

13.4-AV-Receiver

150 W (zwei Kanäle gleichzeitig an 8 Ohm)

Dolby TrueHD, Dolby Atmos, Dolby Atmos Height Virtualization, Dolby Atmos Music, Dolby Surround, DTS HD Master, DTS:X, DTS Neural:X, DTS Virtual:X, Auro 3D, Auro-Matic Upmixer, Multichannel Stereo, 360 Reality Audio, IMAX Enhanced

Einmesssystem Audyssey MultEQ XT32, Audyssey Dynamic EQ, Dynamic Volume, Audyssey LFC, Vorbereitet für Dirac Live Room Correction und Dirac Live Bass Control

Messmikrofon und Stativ inklusive

7 HDMI-Eingänge (Passthrough von 8K60, 4K120) und 3 HDMI-Ausgänge

HEOS Streaming, Multiroom

Phono MM Eingang

4.900 Euro

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