
- Anders als bei den teureren Geschwistern befinden sich sämtliche Bedientasten offen auf der Front und nicht unter einer Klappe (Bild: Denon)
Denon AVR-X2900H DAB im Test:Konfiguration und Einmessung
Ein AV-Receiver ist wegen seiner zentralen Bedeutung und den vielen Eingangs- und Ausgangsschnittstellen ziemlich komplex. Wer sich allerdings schon auskennt, beziehungsweise den AVR-X2900H DAB als Ersatz für eine bestehende Heimkino-Anlage nutzt, weiß meistens, wie der Receiver angeschlossen und eingebunden werden muss. Für Neulinge in dem Metier oder technisch weniger versierte Zeitgenossen, besteht deswegen allerdings kein Grund zur Sorge; hier steht der integrierte Einrichtungs-Assistent mit Volltext- und Grafikunterstützung Schritt für Schritt zur Seite. Hier erfolgt sogar eine abschließende Kontrolle, da man gerade bei den vielen Anschlussterminals für die Lautsprecher schnell mal den Überblick verlieren kann. Hierbei werden die einzelnen Lautsprecher gezielt angesprochen, und man hört direkt, ob jeder Lautsprecher an dem dafür vorgegebenen Platz positioniert ist. Das System erkennt sogar eine Verpolung der Lautsprecheranschlüsse, was angesichts der vielen Terminals auch erfahreneren Heimkinobesitzern schon mal passieren kann.

- Der integrierte Einrichtungs-Assistent für Schritt für Schritt durch die Erstinstallation (Screenshot: AV-Magazin)

- Zuerst erfolgt die Einrichtung ins Netzwerk, was sich wahlweise mit dem iPhone, per WPS-Taste am Router oder sogar komplett manuell erledigen lässt (Screenshot: AV-Magazin)

- Wir nutzten bevorzugt die Möglichkeit von WPS, dafür wird kein Smartphone benötigt und auch keine besonderen Netzwerkkenntnisse (Screenshot: AV-Magazin)

- Die Unterstützung bei der korrekten Aufstellung und Verkabelung der Lautsprecher kann man auch überspringen, dadurch verkürzt sich die Zeit für die Installation erheblich (Screenshot: AV-Magazin)

- Der vorletzte Schritt ist die Kontrolle, ob sämtliche Boxen korrekt angeschlossen sind (Screenshot: AV-Magazin)

- Ist alles korrekt angeschlossen und eingeben, kann die Kalibrierung auf die Raumakustik erfolgen; dafür wird das mitgelieferte Mikrofon eingesteckt und laut dem Einrichtungs-Assistenten positioniert. Das Messprogramm durchläuft insgesamt acht Durchgänge (Screenshot: AV-Magazin)
Wenn alles passt, geht es an die Kalibrierung, beziehungsweise die Anpassung an die Raumakustik. Jetzt kommt nämlich das mitgelieferte Messmikrofon und das integrierte Einmesssystem Audyssey zum Einsatz. Zwar liegt dem Paket wie üblich ein einfaches Stativ aus Pappe bei, was nur noch zusammengebastelt werden muss, man kann aber aus Gründen der Stabilität und der schnelleren Einsatzfähigkeit jedes andere vorhandenen Stativ nutzen, das Gewinde in der Mikrofonhalterung ist nämlich genormt. Sobald Audyssey gestartet ist, wird man aufgefordert, das Mikrofon mit der die dafür vorgesehenen Buchse auf der Frontseite des AVR-X2900H zu verbinden. Anschließend werden insgesamt acht Messdurchgänge gefahren, zu denen das Mikrofon an jeweils anderer Stelle positioniert werden muss. Das hört sich komplizierter an als es ist, denn währen des gesamten Vorgangs wird man vom Einrichtungs-Assistenten auf dem unterstützt.

