Denon AVR-X2900H DAB im Test:Letzter Feinschliff
Nach etwa 20 Minuten ist das Prozedere abgeschlossen, sodass die Messergebnisse in die Ansteuerung der Lautsprecher einfließen können. In dieser Phase lassen sich zudem Features wie Dynamische Lautstärke oder ein Nachtmodus aktivieren, damit man den vollen Kinosound genießen kann, ohne die Nachbarn womöglich über Gebühr zu strapazieren.
Wer es noch genauer machen möchte, kann die Einmessung auch mit Dirac Live vornehmen, hierfür wird allerdings ein kostenpflichtiger Lizenzschlüssel fällig, die Hardware des Receivers ist indes schon vorbereitet. Wir sind allerdings mit dem Ergebnis aus der Audyssey-Messung absolut zufrieden, und wollen jetzt unser neu eingerichtetes Heimkino genießen.

- Außer der Kopfhörerbuchse und dem Anschluss für das Messmikrofon ist auch eine USB-Buchse für externe Quellen direkt von vorn zugänglich (Bild: Denon)
Der abschließende Hörtest
Für den ausgiebigen Hörtest verlassen wir uns nicht auf einen der vielen Streamingdienste, die sich über die Heos-App anzapfen lassen, sondern ganz klassisch auf diverse Filme und Demos, die wir dem Denon per Blu-ray-Player zuspielen. Wie üblich macht unsere Dolby Atmos Demoscheibe mit ausgewählten Tonsequenzen den Anfang, um schließlich einen Blockbuster nach dem anderen in den Player wandern zu lassen. Dabei zeigt sich, dass der AVR-X2900H sowohl einerseits beim härtesten Schlachtengetümmel aus dem Vollen schöpfen kann, ohne jemals die Kontrolle zu verlieren, uns andererseits aber auch nicht der leiseste Zwischenton eines Dialogs vorenthält – das ist Dynamik pur!
Aber es geht auch ganz anders, denn der AVR-X2900H wäre kein Denon, wenn nicht auch dem Phono-Eingang die ihm gebührende Aufmerksamkeit geschenkt würde. Also flugs der Dreher angeschlossen und die silbernen Scheiben gegen schwarzes Gold getauscht. Nun darf der AVR-X2900 tatsächlich zeigen, dass er auch mit analogen Signalen perfekt umgehen kann, um diese dann in eine eindrucksvolle Stereo-Darbietung umzusetzen.
