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In den Bildmodi steht unter anderem der Filmmaker Mode zu Auswahl, einige Bildparameter wie Farbtemperatur und Bildwechselfrequenz sind dann so festgelegt, wie es der Produzent für richtig hält

LG OLED65G69LS im Test:
Bild- und Tonqualität

Um bei den Bildeinstellungen dem eigenen Geschmack möglichst nah zu kommen, arbeitet der AI Picture Wizard mit mehreren Beispielbildern, aus denen man die gefälligsten auswählen kann

Für die Beurteilung der Bildqualität verzichten wir nach Möglichkeit auf den Einfluss der KI, und verlassen uns allenfalls auf die vorgegebenen Presets. Was uns dabei im Vergleich zu den Vorgängern und auch der Konkurrenz auffällt, ist der Fakt, dass die Unterschiede immer geringer werden, und zumeist allenfalls mithilfe aufwändiger Messtechnik und/oder im direkten Vergleich überhaupt erst ermittelt werden können. Ein Feature hebt den OLED65G69LS dann aber doch ziemlich offensichtlich ab; LG ist es gelungen, das Display noch weiter zu entspiegeln, sodass Fremdlicht von Lampen, Fenstern oder anderen Quellen noch besser kompensiert werden. Diese Lichtquellen spiegeln sich kaum noch im Bild, sodass die Farben brillant bleiben, und der Kontrast nicht verblasst.

Bei Dolby-Vision-Inhalten stehen speziell darauf angepasste Bildmodi zur Auswahl

Um nicht für jeden Film oder jedes Genre die Einstellungen von Schärfe, Kontrast, Farbtemperatur und anderen Parametern an die individuellen Sehgewohnheiten anpassen zu müssen, kann man dann tatsächlich die KI bemühen. Diese bietet insgesamt acht Durchgänge, in denen man aus mehrere Bildbeispielen die auswählen kann, die dem persönlichen Geschmack am nächsten kommen. Die Auswahl wird jeweils gespeichert, um dann die Einstellungen entsprechend anpassen zu können. Features wie eine Genre-Erkennung sowie ein Sensor für das Raumlicht fließen in die Einstellungen mit ein.

Die Bewegungserkennung und Zwischenbildberechnung lassen sich bei Bedarf sehr differenziert anpassen
Ähnlich wie beim Bild, werden auch beim Ton unterschiedliche Abstimmungen zur Wahl gestellt, die künstliche Intelligenz errechnet daraus eine individuelle Abstimmung

Für den Ton zeichnet ein komplettes 4.2-Soundsystem mit insgesamt 60W Leistung verantwortlich. Mithilfe des α11 Prozessors kann daraus sogar ein virtuelles 11.1.2-Setup simuliert werden. Das funktioniert beim OLED65G69LS so gut, dass eine externe Ergänzung wie beispielsweise eine Soundbar anfangs noch gar nicht zur Debatte steht. Wer sich allerdings neben dem normalen TV-Programm gerne auch Filme anschaut, sei es nun per Streamingdienst oder über einen angeschlossenen Player, wird sich irgendwann dennoch nach ein er erweiterten Soundlösung umschauen.

WOW Interface und WOW Orchestra

Der AI-Ton und der personalisierte Sound können neben anderen Presets ins laufende Programm eingeblendet werden

Dies sollte man dann ebenfalls im Hause LG tun, da sich die meisten Soundlösungen dort Dank WOW Interface und WOW Orchestra perfekt mit dem Fernseher verstehen und sich nicht nur mit dem internen Sound kombinieren, sondern sich über dasselbe Menü steuern lassen. Der Erweiterung sind da quasi keine Grenzen gesetzt, denn von der einfachen Soundbar ob mit oder ohne Subwoofer, bis hin zu ergänzenden Surround-Lautsprechern, ist so gut wie alles drin, um den passenden Kino-Sound zum großen Bild zu erzeugen.

Dank WOW Interface und WOW Orchestra lassen sich die kompatiblen Audio-Systeme nicht nur tonal mit dem Fernseher kombinieren, sie können auch zentral von dort aus gesteuert werden
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  • LG OLED65G69LS im Test – Installation
  • LG OLED65G69LS im Test – Bild- und Tonqualität
  • LG OLED65G69LS im Test – Technische Daten
  • LG OLED65G69LS – direkt zum Testergebnis
Bild und Ton
+Bild- und Tonwiedergabe AI optimiert
+hervorragende Bewegungswiedergabe dank OLED Motion
+der Filmmaker-Modus optimiert entsprechende Inhalte
+hervorragende Farbwiedergabe in allen Sättigungsstufen
+umfangreiche Gaming-Unterstützung (G-Sync- und FreeSync-kompatibel)
+sehr gute Dolby Atmos Simulation
+AI-Akustikabstimmung
+WOW Interface und WOW Orchestra integriert
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