
- Der OLED65G69LS lässt sich in zwei Höhen auf dem Fuß montieren, so passt auch eine höher Soundbar noch darunter
LG OLED65G69LS im Test:Die Installation
Ist der LG OLED65G69LS an der Wand oder auf dem Fuß befestigt, geht es an die eigentliche Einrichtung. Schritt für Schritt wird man von der Smart-TV-Oberfläche durch die Installation geleitet, wie stets bei LG hat man von Beginn an die Wahl, ob man die Einrichtung per Smartphone vornehmen möchte, oder lieber mit der Fernbedienung aus dem Lieferumfang. Beide Vorgehensweisen haben natürlich ihre Vor- und Nachteile:

- Bereits bei der Einrichtung lassen sich die KI-gesteuerten Bild- und Ton-Verbesserungen aktivieren, man kann das aber auch jederzeit nachholen
Geht man über das Handy, muss vorerst die App heruntergeladen und darauf installiert werden. Der QR-Code zum Download der App wird praktischerweise auf dem TV-Bildschirm eingeblendet. Mithilfe dieser App lässt sich der Fernseher komfortabel ins WLAN einbinden, auch die Anmeldung bei LG-Channels und den anderen Streamingdiensten geht per Smartphone ziemlich flott von der Hand. Wer es lieber klassisch per Fernbedienung mag, muss vorerst keine App herunterladen und kann sich zudem sämtliche Registrierungen für später aufheben, die Einbindung ins Netzwerk erfolgt dann mit der Magic Remote, allerdings nicht weniger komfortabel als übers Handy.

- Gaming-Controller und andere externe Bluetooth-Geräte lassen sich problemlos einbinden

- LG ist einer der wenigen Hersteller, die beim SmartTV auf ein hauseigenes System setzen, insgesamt vier Upgrades des hier installierten WebOS 26 werden zudem garantiert
So oder so muss man bereits zu Beginn über die Art der Aufstellung entscheiden, also ob der LG auf dem Fuß oder an der Wand montiert ist, da das Abstrahlverhalten der eingebauten Lautsprecher entsprechend angepasst werden muss. Außerdem entscheidet man in dieser Phase, ob die künstliche Intelligenz zur Bild- und Tonverbesserung eingesetzt werden soll oder nicht. Diese Funktionen heißen bei LG AI Bild beziehungsweise AI Ton, sie können allerdings auch jederzeit nachträglich aktiviert werden. Die Identifikation der angeschlossenen Geräte und der Sendersuchlauf schließen die Installation dann ab. Zu den externen Geräten gehören auch Gaming-Controller und andere Bluetooth fähige Peripherie. Dass man es bei LG mit dem Gaming besonders ernst nimmt, zeigt sich zudem darin, dass die G6-Reihe zu den weltweit ersten Fernsehern gehört, welche Bluetooth Ultra Low Latency Controller unterstützt (Stand Mai 2026). Die Gaming optimierten Einstellungen finden sich nach wie vor im Game Dashboard.

- Auf Tastendruck werden sämtliche Eingänge – drahtlos und verkabelt – als Icons in den Homescreen eingeblendet
Noch mehr KI

- Die mitgelieferte AI Magic Remote enthält auch das Mikrofon für die Sprachsteuerung sowie eine zentrale Taste für die KI-Assistenten direkt oberhalb des Scroll-Rades
Längst geht die künstliche Intelligenz (KI) - oder wie es im Englischen heißt Artificial Intelligence (AI) – weit über die Anpassung von Bild- Und Tonqualität hinaus. Dank AI Concierge gibt der LG Empfehlungen für Inhalte raus, die mir gefallen könnten. Das geht natürlich erst, wenn das Gerät einige Zeit meine Sehgewohnheiten analysieren konnte, und funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie bei den Empfehlungen der einschlägigen Musik-Streamingdienste. Komfortabel fällt zudem die Recherche während des laufenden Programms aus. Hier muss niemand mehr Tablet oder Smartphone parallel zum Fernseher bemühen; dank Multi AI Search stehen auf Tastendruck sowohl Google Gemini als auch Microsoft Copilot als KI-optimierte Volltext-Suchmaschinen zur Verfügung. Schließlich bietet der LG mir noch eine individuell gestaltete Seite an, auf die ich über AI Voice ID gelange. Auf dieser als „My Page“ bezeichneten Seite kann ich auf Anfrage über das Mikrofon in der Magic Remote auf meine individuelle Wetter-App, meinen eigenen Kalender und andere Widgets wie Fußball-Ergebnisse und Ähnliches zugreifen. Der Fernseher ersetzt also mehr und mehr das Smartphone im Wohnzimmer. Glücklicherweise muss ich die KI-Funktion immer noch gezielt aufrufen, und zwar zentral über den AI Button, also die Taste mit dem Brezel-ähnlichem Symbol, die sich mittig über dem Scroll-Rad befindet. So hat man zumindest noch das Gefühl einer gewissen Kontrolle und Eigenständigkeit.

