Nubert nuZeo 3 im Test: Qualität
Bereits beim Auspacken hinterlassen die nuZeos einen spürbar hochwertigen Eindruck. Mit knapp zehn Kilogramm Gewicht pro Lautsprecher und einer Höhe von 36 Zentimetern sind die Nuberts wohlproportionierte und somit formschöne, kleine Lautsprecher. Das ist unter anderem dem massiven Gehäuse zu verdanken, das aus einem versteiften Holzverbund gefertigt ist und so unerwünschte Gehäuse-Resonanzen minimiert. Der hochglänzende Lack ist absolut makellos verarbeitet und wahlweise in Schwarz oder Weiß zu haben. Die stark gerundeten, vertikalen Gehäusekanten sehen nicht nur gut aus, sondern reduzieren auch störende Reflexionen, während die bündig eingelassenen Teiber für eine elegante Optik sorgen. Dank der makellosen Korbringe kommen die nuZeo-Lautsprecher mit einer schraubenlosen und somit besonders eleganten Optik daher. Das macht diese Nubert-Lautsprecher zu attraktiven Tonmöbeln, die den Wohnraum nicht nur ergänzen, sondern optisch bereichern. Für rutschsicheren Stand sorgen massive Traversenfüße. Diese wiegen pro Lautsprecher mehrere Kilogramm und sind aus dickem Gussstahl gefertigt. Um die nuZeo 3 optimal an die Stellfläche anzupassen, sind pro Lautsprecher vier höhenverstellbare Spikes mit Konterplatten verschraubt.
Bedienung
Die Bedienung der nuZeo 3 erfolgt über das rückseitige Bedienfeld oder über die kostenlose X-Remote-App. Diese ist für Apple-iOS- und Android-Geräte verfügbar und bietet eine praktische Kanalzuordnung via App. Zudem stehen umfangreiche Klangeinstellungsoptionen bereit, um den Lautsprecher an die Raumakustik und die persönliche Hörvorliebe anzupassen. Neben einem Fünfband-Equalizer steht eine Loudness-Funktion sowie eine intelligente Raumeinmessung zur Verfügung. Letztere analysiert das akustische Raumverhalten mithilfe des Smartphone-Mikrofons und optimiert den Frequenzgang anschließend automatisch. Während iPhone-Nutzer das interne Mikrofon verwenden können, steht für Android-Geräte ein optionales Ansteckmikrofon für 39 Euro zur Verfügung. Wird die automatische Klangoptimierung namens X-Room innerhalb der X-Remote-App gestartet, geben die nuZeos ein Testsignal wieder. Dieses wird dann von dem Smartphone-Mikrofon aufgezeichnet und von der Nubert-Software analysiert. Anschließend wird der Frequenzgang im Bassbereich linearisiert und somit optimiert. Zudem steht eine praktische Loudness-Funktion zur Verfügung. Je geringer die Lautstärke ist, desto stärker werden die Höhen und Tiefen verstärkt. Nicht unerwähnt sollte der erstklassige, effektive Hochpassfilter bleiben. Mit ihm kann der Tiefgang der nuZeo 3 bewusst reduziert werden, um basslastige Dröhneffekte am Hörplatz zu verhindern.





