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01.08.2007 1185968340 Alter: 19 yrs
Beyerdynamic Headzone
Kategorie: Kopfhörer

Beyerdynamic schafft den Durchbruch: Mit dem „Headzone“-System klingen Surround-Kopfhörer erstmals so natürlich wie 5.1-Boxensets. Der Eindruck eines „echten" Lautsprechersets entsteht durch intelligente Technik.

Beyerdynamic Headzone besteht aus drei Komponenten: Prozessor, Kopfhörer und handlichem Headtracking-Empfänger

Wichtigstes Merkmal des Beyerdynamic-Headzone-Systems ist die patentierte Headtracking-Funktion. Sie reagiert auf Kopfbewegungen des Trägers und passt den Raumeindruck automatisch in Echtzeit an. So kommen Stimmen von Schauspielern, die auf dem Bildschirm zu sehen sind, auch dann von vorn, wenn der Zuschauer seinen Kopf zur Seite dreht. Normale Kopfhörer lassen die Schallquellen mitwandern, was ein natürliches Surround-Empfinden verhindert – das Klangbild wirkt weniger glaubwürdig als über ein reales 5.1-Boxenset. Nicht so beim Headzone-System von beyerdynamic: Dank Headtracking bleiben die unsichtbaren Lautsprecher dort, wo sie hingehören. Die aufwändige Signalverarbeitung sorgt aber nicht nur für eine perfekte rechts/links- und vorne/hinten-Ortung, sie lässt den Filmfan auch stets den optimalen Raum hören, ganz gleich wie ungünstig die akustischen Bedingungen bei ihm zu Hause auch sein mögen. Selbst Musikprogramme in HiFi-Stereo profitieren vom ausgeklügelten „Room Modelling“: Der Kopfhörer bildet das typische Stereo-Dreieck ab, so dass auch der Hifi-Enthusiast auf seine Kosten kommt. Auf eine Funkanbindung hat beyerdynamic bewusst verzichtet, weil sie niemals die volle Dynamik eines digitalen Musiksignals übertragen kann. Der Lautstärkeregler am fünf Meter langen Kopfhörerkabel macht das Aufstehen dennoch überflüssig.

Headzone besteht aus drei Komponenten: Prozessor, Kopfhörer und dem handlichen Headtracking-Empfänger. Der Prozessor wird per Digitalkabel mit einem handelsüblichen DVD-Player oder AV-Receiver verbunden. Mit seinen leistungsfähigen Signal-Prozessoren (DSPs) prägt er dem Audiosignal dieselben Impuls- und Frequenzmuster auf, an denen das menschliche Ohr auch im realen Raum die Richtung von Schallereignissen erkennt. Diese als Kopfbezogene Übertragungsfunktion (HTRF, Head Related Transfer Function) bekannte Technik hat sich im Studio bereits bewährt: Toningenieure in aller Welt benutzen professionelle Headzone-Systeme zur Kontrolle und Abmischung von Surround-Produktionen. Über einen Regler am Gerät lassen sich zusätzlich Größe und Reflexionseigenschaften des virtuellen Raumes beeinflussen. Der Filmfan kann also entscheiden, ob er eine DVD lieber in Programmkino-Atmosphäre genießen möchte, oder mit der Akustik eines Filmpalastes. Die dazu nötigen Algorithmen wurden in aufwändigen Messreihen eigens entwickelt und sind um ein Vielfaches komplexer und leistungsfähiger als die Rechenvorgänge in gängigen Surround-Kopfhörern oder virtuellen Surround-Schaltungen.

Der Kopfhörer selbst, eine spezielle Version des testbewährten beyerdynamic DT 880, schickt per Ultraschall laufend Informationen über seine Position zum Headtracking-Empfänger. Dieser gibt die Daten zur Auswertung an den Prozessor weiter, wo sie in die aktuelle Berechnung einfließen. Ergebnis ist ein stabiler und absolut faszinierender Raumklang, der sofort vergessen lässt, dass man einen Kopfhörer trägt. Mit dem Headzone®-System genießen Klang-Enthusiasten alle Vorteile einer großen, optimal auf den Raum abgestimmten Heimkino-Anlage, ohne deren Nachteile. Es gibt keine sperrigen Boxen im Wohnzimmer, keine aufwändige Verkabelung und keine Belästigung der Nachbarn – nur perfekten, absolut naturgetreuen Surround-Sound.

Links:

www.beyerdynamic.de

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