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Hisense L9Q im Test:
Ausstattung und Technik

Auf der rechten Seite befindet sich einer der großen Lautsprecher, darunter sind zwei USB-Anschlüsse für eine externe Festplatte eingelassen (Foto: Hisense)

Der Hisense L9Q ist ein DLP-Projektor mit 0,47 Zoll-Chip und nativer Full-HD-Auflösung, der UHD-Signale mittels XPR-Shift aufeinanderfolgend projiziert. Bei der LPU® Digital-Laser-Engine-2.0 handelt es sich um die angesagte Tripple-Laserlichtquelle, die rote, grüne und blaue Dioden besitzt. Diese sollen eine Maximalhelligkeit von 5000 Lumen erzielen. Über die Lebensdauer macht der Hersteller keine Angaben. Wir gehen aber von weit über 20.000 Stunden aus, die möglich sind, so dass einer typischen TV-Nutzung von mehreren Stunden täglich nichts im Wege steht. Für die Kalibrierung sind ein 6-Achsen-Farbmanagement, 2/20-Punkte Gain/Offsetregler sowie ein Gamma-Equalizer vorhanden. Die Zwischenbildberechnung hat vier feste Presets und einen Benutzermodus, mit dem in 10 Stufen eine Feinanpassung möglich ist, um die Bewegungsschärfe zu steigern.

Die Signalzuspielung erfolgt via HDMI-, USB-, LAN-Kabel und alternativ kabellos per Bluetooth. An der linken Seite des Projektors befindet sich ein USB-Port, der gut erreichbar ist, um temporär eine Festplatte oder einen USB-Stick anzuschließen. Alle weiteren Anschlussbuchsen befinden sich auf der Rückseite. Ein verbauter Mediaplayer unterstützt die gängigen Bildformate (JPEG, BMB, PNG, GIF, MPO), Videos (AVI, MP4, MOV, MKV, MPG, VOG), Audiodateien und zahlreiche Container Formate (wie AVI-MP4, TS, MKV). Bluetooth und Apple AirPlay erlauben Inhalte kabellos von einem Smartphone, Notebook oder Tablet zu streamen. IMAX-Enhanced und ein Filmmaker-Modus geben entsprechend kodiertes Quellmaterial standardisiert wieder. Lobenswert sind die analogen und digitalen TV-Funktionen. Dank des Triple-Tuners werden DVB-T2/T/C/S2/S empfangen und wiedergegeben. Dafür stehen Antennen-, Kabel- und Internetempfang sowie ein CI+-Slot zur Verfügung.

Das Anschlussfeld auf der Rückseite bietet 4 x HDMI-2.0-Schnittstellen, 2 x USB-A, 1 x USB-C-Port, LAN, SPDIF und Audio Out, zum Anschluss eines Kopfhörers. Für PC, 4K-Blu-ray-Player und gleichzeitig mehrere Spielekonsolen sind also Anschlussbuchsen in ausreichender Anzahl vorhanden (Bild: Hisense)

High Dynamic Range

Sämtliche High-Dynamic-Range-Technologien sind vorhanden: Dolby Vision, HDR10+, HDR10 und HLG. Ein dynamisches Tone-Mapping sorgt dafür, dass statische HDR-Formate in optimaler Qualität projiziert werden. Die Signale werden von 0 bis 10.000 Nits mit Hilfe des Tone-Mappings in den darstellbaren Bereich des Projektors verschoben und vollständig projiziert.

Ab Werk sieht das HDR-Bild bereits ordentlich aus, schöpft aber die HDR-Möglichkeiten nicht ganz aus. Die Farben erscheinen entweder zu blass, trotz des erweiterten Farbraums nach Rec.2020, oder zu bonbonfarbig. Die Ursache dafür ist schnell behoben: Im erweiterten Menü gibt es unter Helligkeit tiefergehende Anpassungsmöglichkeiten, die miteinander interagieren. So verbessert die „Helligkeitsverbesserung“ auf „Standard“ die Lichtausbeute um rund 30 Prozent. Die „Lichtsensoreinstellungen“ schalten wir hingegen aus, weil diese Umgebungslichtanpassung das Bild am Abend oder in unserem Heimkino erheblich abdunkelt. „Adaptive Kontrast“ auf Niedrig verbessert die Durchzeichnung in Schattenbereichen. „Szenario-Verbesserung“ sorgt in Kombination mit aktiviertem „dynamisches Schwarz“ zwar für einen knackigen Kontrast, aber die Farben erscheinen viel zu übertrieben bunt. Deshalb wechseln wir in diesem Tool von „dynamisches Schwarz“ auf „Dunkelverbesserung“ - das Resultat sind realistische Farben mit einer natürlich arbeitenden dynamischen Kontrastregelung. Das Schwarz im Bild wird sichtbar dunkler. Letztendlich erhöhen wir noch die Sättigung aller Primär- und Sekundärfarben im Farbraummenü um 10 Punkte, was Filmen ihren typischen HDR-Look verleiht. Selbst schwierige Filme wie „Sully“ können mit unserer Einstellung vollumfänglich überzeugen.

HDR: In der Werkseinstellung empfinden wir das Bild von „West Side Story“ nicht ganz optimal – es ist etwas zu dunkel und zu blass (Foto: Michael B. Rehders)
HDR kalibriert: Mit unseren oben genannten Anpassungen geht wahrlich die Sonne auf und „West Side Story“ erscheint farbenprächtig, hell und mit hoher Plastizität (Foto: Michael B. Rehders)
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Ausstattung
+4K/UHD via XPR-Technologie mit 3840 x 2160 Pixel
+Dolby Vision und HDR10+
+Smartfunktionen und Apps
+Sehr gute Bewegungskompensation
+Antennenanschlüsse für SAT und Kabel
+Fernbedienung mit Solar- und USB-Ladefunktionen
-Fernbedienung ohne Hintergrundbeleuchtung
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