TYPO3 Templates 4u
  • Home
  • News
  • Testberichte
  • e-paper
High End, Verstärker, HiFi 06.03.2026

TAD A1000: Die japanische High-End-Schmiede TAD präsentiert ihren ersten Vollverstärker

Technical Audio Devices Laboratories (TAD) kündigen ihren ersten integrierten Vollverstärker an. Der A1000 ergänzt die Evolution-Serie des Herstellers und soll sowohl Anspruch als auch die technische Philosophie von TAD konsequent fortsetzen. Immerhin steht der Name TAD seit Jahrzehnten für kompromisslose Elektronik in Form separater Vor- und Endverstärker sowie High-End-Lautsprecher-Systeme. (Quelle und Fotos: TAD)

Der neue Verstärker A1000 versteht sich als konsequente Verdichtung der TAD-Ingenieursphilosophie. Sein Ziel ist klar formuliert: Musik so wiederzugeben, wie sie von den Künstlern gedacht ist. „Mit dem A1000 öffnet TAD ein neues Kapitel seiner Produktgeschichte“, erklärt Jürgen Timm, Business Consultant bei Technical Audio Devices Laboratories. „Der Verstärker richtet sich an Musikliebhaber, die die klangliche DNA der Marke schätzen, jedoch eine kompaktere Lösung bevorzugen als eine separate Vor-/Endstufenkombination. Gleichzeitig bleibt der Anspruch unverändert hoch: Der A1000 soll nicht nur ein Einstieg sein, sondern ein vollwertiger Vertreter der TAD-Philosophie. Oder anders formuliert: ein integrierter Verstärker, der zeigt, wie viel High-End in einem einzigen Gerät stecken kann.“

Die Philosophie hinter der Technik

TAD beschriebt seine Zielsetzung mit dem Motto „The Artistic Intent, Intact.“ Die Idee dahinter ist ebenso schlicht wie anspruchsvoll: Ein Audiogerät darf dem Musiksignal nichts hinzufügen und nichts entziehen. Dies gilt in der professionellen Studio-Umgebung beim Mastering ebenso wie bei der Musikreproduktion im Wohnzimmer des Musik-Connaisseurs. Dieser Ansatz bestimmte auch die Entwicklung des A1000. Statt eines klassischen Vollverstärkers entstand in den letzten beiden Jahren ein System, das die Kerntechnologien der TAD-Elektronikarchitektur integriert: die Vorverstärkersektion mit Current-Feedback-Schaltung und Widerstandsleiter-Lautstärkeregelung sowie eine leistungsstarke Class-D-Endstufe. Das Ergebnis ist ein integrierter Verstärker, der nicht als Kompromisslösung verstanden werden möchte, sondern als eigenständige Interpretation des TAD-Konzepts.

Absolute Symmetrie

Ein zentrales Merkmal der Konstruktion ist die kompromisslose Symmetrie des gesamten Systems. Der A1000 arbeitet mit einer Bridge-Tied-Load-Topologie, bei der pro Kanal zwei vollständig unabhängige Verstärker im Gegentakt arbeiten. Dadurch bleiben positive und negative Signalanteile exakt spiegelbildlich – eine Voraussetzung für präzise Kontrolle der Lautsprechermembranen. Auch mechanisch folgt der Verstärker dem Prinzip der perfekten Balance: Netzteil, Schaltungen und Signalwege sind spiegelbildlich angeordnet, sogar Leiterbahnen und Kabellängen wurden auf identische Verhältnisse optimiert. Das Ziel ist eine möglichst unverfälschte Signalführung – frei von Asymmetrien, die sich klanglich bemerkbar machen könnten.

Energie in Reinform

Ebenso viel Aufmerksamkeit erhielt die Stromversorgung: Im Inneren des A1000 arbeitet ein leistungsstarker Ringkerntransformator mit linear geregelter Stromversorgung, der eine besonders reine Energieversorgung sicherstellen soll. Durch die direkte Verbindung der Transformatorwicklungen mit der Stromversorgungsschaltung werden Kontaktstellen minimiert – ein Detail, wodurch Übergangswiderstände reduziert und die Klangqualität verbessert werden. Diese stabile Basis ist Voraussetzung für die dynamischen Fähigkeiten des Verstärkers. Mit, laut Hersteller, 250 Watt pro Kanal an vier Ohm steht mehr als genug Leistung zur Verfügung, um auch anspruchsvolle Lautsprecher souverän zu kontrollieren - selbst bei komplexen Lasten.

Präzision bis ins Detail

Die Vorstufe des A1000 greift auf Technologien zurück, die ursprünglich für TADs Reference Series entwickelt wurden. Herzstück ist ein einstufiger Current-Feedback-Verstärker (Strom-Gegenkopplung), dessen FET-Transistoren in Handarbeit einzeln vermessen und als komplementäre Paare selektiert werden. Dieses Verfahren garantiert eine möglichst exakte Übereinstimmung der positiven und negativen Signalhälften und sorgt für eine außergewöhnliche Stabilität im Klangbild. Die Lautstärkeregelung erfolgt über eine elektronisch geschaltete Widerstandsleiter – eine Lösung, die nicht nur extrem präzise arbeitet, sondern auch bei geringen Pegeln die volle klangliche Integrität erhält. Der A1000 nutzt eine Vielzahl speziell entwickelter Bauteile. Dazu gehören nichtmagnetische Widerstände und Kondensatoren, vergoldete OFC-Leiter sowie großzügig dimensionierte Siebkondensatoren mit 33.000 µF Kapazität in der Stromversorgung.

Kontrolle über Resonanzen

Die mechanische Konstruktion des A1000 folgt derselben kompromisslosen Logik. Innerhalb des Gehäuses sind die einzelnen Baugruppen in vier voneinander getrennte Kammern aufgeteilt. Vorstufe, Endstufe, Stromversorgung und Steuerung werden dadurch effektiv voneinander abgeschirmt. Auch externe Einflüsse wurden berücksichtigt: Drei speziell entwickelte Füße mit integrierten Spikes entkoppeln das Gehäuse mechanisch vom Untergrund und reduzieren effektiv Vibrationen, die empfindliche Audioschaltungen beeinflussen könnten.

TAD A1000
Fakten:

TAD A1000: 26.000 Euro

ab sofort bei ausgewählten Fachhandelspartnern verfügbar

Links:

Mehr Informationen

Klicken Sie hier für alle News der Kategorie: High End, Verstärker, HiFi
Weitere News dieses Herstellers: 

«  zur vorherigen News  zur nächsten News»

Weitere Artikel in dieser Kategorie

Nubert startet Zusatz-Rabattaktion auf Artikel 2. Wahl
Genelec feiert die Deutschland-HiFi-Premiere der 8380A ...
Denon DP-500BT: Vinyl-Sound mit modernem Lifestyle
Canor macht mit dem DAC-Preamp Crius H5S den Auftakt fü...
Adam Audio kündigt neue DSP-gesteuerte Subwoofer und di...
Audio Reference zeigt High-End-Klang und großes Kino au...
Nubert nuLine 284 und nuLine 34 in neuem Farbton Cappuc...
Audiodata MS III: Dritte Generation des audiophilen Mus...
GGNTKT führt neues Farbprogramm für die Aktivlautsprech...
#Elac100: Neuer Röhrenverstärker Tube 100 mit HDMI und ...
Cambridge Audio Melomania A100SE bieten HiRes, Spatial ...
JBL Pulse 6: Mehr Sound, mehr Licht, mehr Stimmung
Neue Maßstäbe für Party-Sound: JBL PartyBox Ultimate 2
QED präsentiert eine neue Generation der Performance-Ka...
IOTAVX B:ound: Neue, leistungsstarke Stereo-Endstufe im...
<- Zurück zu: PREVIEW
Testbericht

Panasonic SC-GNW30 - 3D-Surroundsound:
Kabelloser Nackenlautsprecher im Test

weiterlesen...
Testbericht

Hisense XR10 Projektor im Test:
4K-Überflieger mit 1A-Ausstattung

weiterlesen...
Testbericht

Canton GLE 90 S2 im Test:
Große Räume souverän beschallen

weiterlesen...
Testbericht

Nordost Blue Heaven 3 USB im Test:
USB-Kabel für optimalen Streaming-Klang

weiterlesen...
Testbericht

Messebericht:
Die HIGH END 2026

weiterlesen...

  • Alle Nubert-News und Testberichte im Überblick ...
  • Alle Audio Reference-News und Testberichte im Überblick ...
Datenschutz / Nutzungsbedingungen / Impressum / © 2005 - 2026 OSW-Medien GmbH Alle Rechte vorbehalten